Wasserhärte in Neustadt in Sachsen

PLZ 01844 · Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen

10,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

NEUSTADTWERKE GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 10,4 °dH

Spülmaschine

Bei 10,4 °dH in Neustadt in Sachsen: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Neustadt in Sachsen liegt mit 10,4 °dH 4,4 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Neustadt in Sachsen
10,4
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Neustadt in Sachsen liegt mit 10,4 °dH 4,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Neustadt in Sachsen
10,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sebnitz 11,8 °dH mittel
Hohnstein 10,4 °dH mittel
Stolpen 9,3 °dH mittel
Neukirch/Lausitz 12,2 °dH mittel
Steinigtwolmsdorf 12,2 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Neustadt in Sachsen

Die Wasserversorgung für Neustadt in Sachsen läuft über die Wasserversorgung Bischofswerda GmbH, die das Trinkwasser aus dem regionalen Netz im östlichen Sachsen bezieht und es über die Anlagen im Raum Bischofswerda, Sebnitz und Neustadt verteilt. Prägend sind dabei keine großen Fernwasserleitungen wie in manchen anderen Teilen des Freistaats, sondern ein enges Geflecht aus örtlichen Gewinnungsgebieten, Brunnen und gespeisten Mischungen aus Quell- und Grundwasser. Die Versorgung hängt stark an den Quellhorizonten der Sandstein- und Kreideschichten des westlichen Lausitzer Berglands und an den wasserführenden Lockersedimenten der Täler von Polenz und Sebnitz. Gerade diese geologischen Schichten geben dem Wasser einen mittleren Härtegrad von 10,4 °dH, weil es auf dem Weg durch Sandstein, Mergel- und Schotterlagen nur begrenzt Calcium und Magnesium aufnimmt. Harte Kalkgesteine wie in anderen Teilen Sachsens spielen hier kaum eine Rolle, ebenso wenig sehr weiche Erzgebirgswässer aus reinen Granit- oder Gneisgebieten. Neustadt in Sachsen liegt an der Nahtstelle zwischen den weicheren Elbsandsteinräumen und den etwas mineralreicheren Vorbergen Richtung Lausitzer Bergland. Das Wasser sammelt Mineralstoffe vor allem dort, wo Niederschläge über die Hänge des Unger und die Mulden der Täler langsam versickern und in tieferen Schichten wieder gefasst werden. Auch die Nähe zu den Flussläufen von Polenz, Sebnitz und ihren Nebengewässern wirkt sich aus, weil sie die Grundwasserneubildung und die Chemie des Untergrunds mitbestimmen. Darum liegt der Härtewert nicht im sehr weichen Bereich, wie er aus reinem Gebirgswasser bekannt wäre, aber auch nicht so hoch wie in Orten auf kalkreichen Muschelkalkböden. Im Vergleich zu vielen Gemeinden im Dresdner Umland ist das Wasser hier spürbar weniger kalkreich, während es gegenüber den sehr weichen Hochlagen der Sächsischen Schweiz etwas mehr Mineralstoffe mitbringt. Das macht Neustadt zu einem Ort mit einem eigenständigen, geologisch erklärbaren Mittelwert. Der Unterschied zu Nachbarorten zeigt sich gerade an dieser Übergangszone. Sebnitz, Hohnstein und die Orte Richtung Nationalpark leben stärker von den sandigen, oft weicheren Gebirgs- und Quellwässern, während Richtung Bischofswerda und in Teilen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Mischung aus Grundwasser und regionaler Aufbereitung deutlicher ins Gewicht fällt. Neustadt steht dazwischen. Nicht extrem weich wie manche Quellorte im Sandstein, nicht deutlich härter wie Orte auf kalkreicheren Böden im westlichen Sachsen. Wer hier den Hahn aufdreht, nutzt also Wasser aus einem Versorgungsgebiet, das von den Tälern der Polenz, den Hängen des Unger und den Grundwasserspeichern des südlichen Lausitzer Berglands geprägt ist. Genau daraus entsteht der mittlere Wert, der Neustadt in Sachsen von den Nachbarorten absetzt und zugleich typisch für diese Landschaft zwischen Sächsischer Schweiz und Osterzgebirge ist.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: NEUSTADTWERKE GmbH & Co. KG

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