Wasserhärte in Steinigtwolmsdorf

PLZ 01904 · Bautzen, Sachsen

12,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Landkreis Bautzen

Website

Praktische Tipps bei 12,2 °dH

Spülmaschine

Bei 12,2 °dH in Steinigtwolmsdorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Steinigtwolmsdorf liegt mit 12,2 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Steinigtwolmsdorf
12,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Steinigtwolmsdorf liegt mit 12,2 °dH 2,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Steinigtwolmsdorf
12,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neukirch/Lausitz 12,2 °dH mittel
Wilthen 12 °dH mittel
Sohland a. d. Spree 10,6 °dH mittel
Schirgiswalde-Kirschau 10,6 °dH mittel
Großpostwitz/O.L. / Budestecy 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Steinigtwolmsdorf

Unter Steinigtwolmsdorf liegt kein Kalkstock, sondern das harte Grundgebirge der Oberlausitz: vor allem Gneise, Granite und verfestigte Sandsteine, darüber örtlich verwitterte Deckschichten aus Sand, Lehm und eiszeitlich abgelagertem Material. Diese Gesteine sind arm an leicht löslichen Mineralen, geben dem Wasser also nur begrenzt Calcium und Magnesium mit. Der Härtewert von 12,2 °dH passt deshalb zu einem Mittelgebirgsraum, in dem Regenwasser rasch über kleine Bäche und Rinnen abfließt und nur kurze Zeit mit dem Untergrund in Kontakt bleibt. Mergel oder mächtige Kalkschichten, wie sie in anderen Teilen Sachsens die Werte nach oben ziehen, fehlen hier weitgehend. Auch die umliegenden Täler und Quellhorizonte liefern eher ein Mischwasser aus oberflächennahen Schichten als ein stark mineralisiertes Tiefenwasser. Das Trinkwasser kommt aus dem Verbund der regionalen Wasserversorgung des Landkreises Bautzen und wird über Brunnen und Quellfassungen aus den wasserreicheren Bereichen der Oberlausitz eingespeist. Zuständig ist der Zweckverband Wasserversorgung Bautzen, der die Orte im Süden des Landkreises über sein Netz versorgt und das Rohwasser aus den Fassungsgebieten im Umfeld von Bächen und Talsenken aufbereitet und verteilt. Steinigtwolmsdorf hängt damit nicht an einer einzelnen Dorfquelle, sondern an einem überörtlichen System, das Wasser aus mehreren Gewinnungsstellen zusammenführt. Gerade diese Mischung aus lokalem Grundwasser und regional zugeliefertem Wasser hält den Härtewert im mittleren Bereich. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich im Detail. In tieferen, kalkärmeren Gebirgsrandlagen wie hier bleibt das Wasser meist etwas weicher als in Orten mit stärker mineralisierten Schichten oder mit Zufluss aus kalkhaltigen Löss- und Mergelgebieten. Gegenüber Teilen des westlichen und nördlichen Sachsen, wo größere Flussräume und mächtigere Sedimente deutlich härteres Wasser prägen können, wirkt Steinigtwolmsdorf zurückhaltender und geologisch schmaler aufgestellt. Die Lage am Rand des Lausitzer Berglands, fern von großen Flussauen, macht den Ort zu einem typischen Beispiel für mittlere Härte: kein weiches Quellwasser aus blankem Urgestein, aber auch kein hartes Wasser aus Kalk- und Lösslandschaften. Genau diese Herkunft spiegelt sich im Glas wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Landkreis Bautzen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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