Wasserhärte in Oberschleißheim

PLZ 85764 · München, Bayern

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke München

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Oberschleißheim: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Oberschleißheim liegt mit 9,4 °dH 7,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Oberschleißheim
9,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Oberschleißheim liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberschleißheim
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Unterschleißheim, St 10,2 °dH mittel
Karlsfeld 13,7 °dH mittel
Garching b.München, St 16 °dH hart
Eching 13,2 °dH mittel
Haimhausen 12,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Oberschleißheim

Der Landkreis München liegt am Rand der nördlichen Alpenvorlands, wo eiszeitliche Schotterflächen und junge Niederterrassen den Untergrund prägen. Zwischen den Ablagerungen der Isar und den feinkörnigeren Sedimenten der Münchner Ebene versickert Wasser schnell, nimmt aber auf seinem Weg Kalk aus den quartären Kiesen und aus kalkreichen Geschiebemergeln auf. Genau dort liegt der Grund für den mittleren Härtewert von 9,4 °dH in Oberschleißheim: Das Trinkwasser kommt nicht aus weichem Bergquellwasser, sondern aus dem mineralreichen Grundwasserleiter der Münchner Schotterebene. Die Nähe zur Isar, zu den eiszeitlichen Schmelzwasserbahnen und zu den mächtigen Kieskörpern im Norden der Stadtregion sorgt dafür, dass das Wasser hier mehr gelöste Mineralien mitbringt als in alpinen Quellgebieten, aber deutlich weniger als in vielen Regionen mit stark kalkhaltigem Festgestein. Oberschleißheim wird vom Trinkwasserverbund der Stadtwerke München versorgt. Das Wasser stammt aus den geschützten Gewinnungsgebieten südlich von München, vor allem aus tiefen Grundwasserbrunnen im Mangfalltal und aus weiteren Brunnenfeldern im Münchner Umland, die in das große Netz der SWM eingespeist werden. Über das Leitungsnetz gelangt dieses Wasser nördlich der Stadt bis an den Schlosspark, in die Wohngebiete entlang der Mittenheimer Straße und in die Ortsteile rund um die Bahnlinie. Talsperren spielen hier keine Rolle, ebenso wenig regionale Quellfassungen direkt vor Ort; entscheidend sind die sauberen, über Jahrzehnte natürlich gefilterten Grundwasservorkommen unter Kies und Sand. Das macht die Versorgung planbar und hydrologisch eng mit dem Münchner Trinkwassersystem verbunden. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im nördlichen Landkreis bleibt Oberschleißheim damit im mittleren Bereich. Gegenüber Gemeinden mit stärker vom Kalk der Voralpen geprägtem Wasser ist die Härte spürbar niedriger, während sie in Richtung der rein grundwasserbasierten Netze der Münchner Ebene oft ähnlich ausfällt. Gegenüber weicherem Wasser aus alpennahen Versorgungen wirkt das Wasser hier mineralischer, gegenüber anderen Orten im Landkreis aber keineswegs besonders hart. Diese Mischung ist typisch für den Übergang von der Münchner Ebene zu den nördlichen Schotterlandschaften: kein Bergwasser, kein Extremwert, sondern ein klar geprägtes Grundwasser aus einer der wichtigsten Trinkwasserzonen Bayerns.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke München

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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