Wasserhärte in Ockholm

PLZ 25842 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Nord

Website

Praktische Tipps bei 11,1 °dH

Spülmaschine

Bei 11,1 °dH in Ockholm: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Ockholm liegt mit 11,1 °dH 2,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Ockholm
11,1
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Ockholm liegt mit 11,1 °dH 3,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ockholm
11,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Reußenköge 11,1 °dH mittel
Langenhorn 11,1 °dH mittel
Bordelum 11,1 °dH mittel
Gröde 11,1 °dH mittel
Bargum 11,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ockholm

Nordfriesland ist kein Felsland, sondern ein junger Küstenraum aus Marsch, Geest und ehemaligen Prielen. Zwischen Nordsee, den Niederungen der Eider-Treene-Sorge und den ausgedehnten Marschflächen lagern vor allem feinkörnige Sedimente, dazu sandigere Geestrücken mit weniger Kalk. Genau dort entsteht das Trinkwasserbild von Ockholm. Der Ort liegt auf einem niedrigen, vom Meer geprägten Landstrich, in dem Grundwasser durch Meeressande, junge Klei- und Lehmschichten sowie kalkarme Ablagerungen auf seinem Weg gefiltert wird. Darum landet Ockholm bei 11,1 °dH im mittleren Bereich: nicht so weich wie in vielen rein sandigen Küstenzonen, aber auch nicht hart wie in kalkreichen Gebieten mit Kreide- oder Moränenuntergrund. Der Wert spiegelt das Nebeneinander von salzferner Marsch, sandigen Untergründen und dem Einfluss der großen Niederungslandschaft wider, die das Wasser über lange Wege durch wechselnde Schichten schickt. Das Trinkwasser für Ockholm stammt aus dem Netz des Wasserverbands Nord. Versorgt wird der Ort aus Grundwasserfassungen im nordfriesischen Verbandsgebiet, das auf mehrere Brunnenstandorte in der Geest und den Randbereichen der Marsch setzt. Dort wird das Wasser aus tiefen, geschützten Grundwasserleitern gefördert, aufbereitet und über das Leitungsnetz in die kleinen Gemeinden der Halbinsel weitergegeben. Talsperren spielen in dieser Region keine Rolle; Nordfriesland lebt bei der Trinkwasserversorgung von unterirdischen Reserven statt von Oberflächenwasser. Der Unterschied zu vielen Orten im Binnenland Schleswig-Holsteins ist deutlich. Dort bestimmen häufiger kalkreichere Geschiebemergel und höhere Härtegrade das Bild. Ockholm liegt dagegen näher an der Küste und näher an den jungen, nährstoffarmen Sedimenten der Marsch. Das macht das Wasser etwas ausgewogener als in manchen Nachbarorten auf stärker kalkhaltigen Geesträndern, aber auch weniger weich als in Bereichen mit sehr reinem Sandgrund. Gerade dieser Übergang prägt Ockholm. Zwischen Langenhorn, Bredstedt und den Hallig- und Marschlandschaften öffnet sich ein Wasserkörper, der von der Küste gezeichnet ist und trotzdem aus tiefen Süßwasserleitern kommt. Der Ort steht damit für Nordfriesland in Reinform: wenig Fels, viel Sediment, viel Wind, viel Weg für das Wasser durch den Untergrund. Die 11,1 °dH passen zu dieser Landschaft, in der Geest und Marsch dicht beieinanderliegen und der Untergrund weder extrem kalkarm noch stark karbonathaltig ist. Gegenüber dem übrigen Schleswig-Holstein wirkt Ockholm dadurch weniger kontrastreich, aber deutlich nordfriesisch: geprägt von Niederungen, alten Meeresablagerungen und einer Versorgung, die auf regionale Grundwasserressourcen statt auf weit entfernte Oberflächengewässer setzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Nord

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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