Wasserhärte in Ottendorf-Okrilla

PLZ 01458 · Bautzen, Sachsen

8 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH

Website

Praktische Tipps bei 8 °dH

Spülmaschine

Bei 8 °dH in Ottendorf-Okrilla reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Ottendorf-Okrilla liegt mit 8 °dH 6,8 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Ottendorf-Okrilla
8
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Ottendorf-Okrilla liegt mit 8 °dH 6,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ottendorf-Okrilla
8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Wachau 10,6 °dH mittel
Laußnitz 10,5 °dH mittel
Radeburg 10,5 °dH mittel
Großnaundorf 10,5 °dH mittel
Radeberg 10,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ottendorf-Okrilla

8 °dH — was steckt dahinter? Der Wert passt zu einem Trinkwasser, das aus den eiszeitlich geprägten Lockersedimenten der Lausitzer Tieflandsbucht stammt. Unter Ottendorf-Okrilla liegen vor allem Sande, Kiese und Geschiebemergel; kalkreiche Schichten treten hier deutlich seltener auf als in Regionen mit Muschelkalk oder Kreide. Genau deshalb löst das Grundwasser auf seinem Weg durch die Bodenschichten nur wenig Calcium und Magnesium. Auch die Umgebung spielt mit: Die Niederungen von Große Röder und Schwarzen Röder bringen eher nährstoffarme, sandige Ablagerungen als harte Kalksteine. In den höher gelegenen, trockeneren Flächen rund um den Ort bleibt das Wasser ebenfalls vergleichsweise mineralarm. So entsteht ein weiches Trinkwasser, das sich klar von Orten mit stärker kalkführenden Schichten im Dresdner Elbtal oder im südlichen Sachsenrand absetzt. Das Trinkwasser kommt hier aus den Grundwasserwerken und Tiefbrunnen des örtlichen Zweckverbands, geliefert über die Wasserversorgung Bischofswerda GmbH als regionalen Betreiber im Kreis Bautzen. Genutzt werden erschlossene Brunnenfelder im Umland, die das Wasser aus tiefen Sand- und Kiesschichten fördern, bevor es aufbereitet und ins Netz eingespeist wird. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt für Ottendorf-Okrilla keine prägende Rolle; entscheidend ist das lokale Grundwasser, das in den quartären Schichten zuverlässig nachgebildet wird. Die Lage zwischen Dresden, Kamenz und den Wald- und Heidelandschaften der Westlausitz sorgt dafür, dass die Versorgung nicht von großen Flussumleitungen, sondern von nahen, geologisch günstigen Gewinnungsgebieten lebt. Im Vergleich zu Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. Nördlich und östlich, etwa in Teilen des Bautzener Umlands und in Richtung Westlausitz, liegen vielerorts ebenfalls eher weiche bis mittlere Werte vor, doch einzelne Orte mit anderen Untergründen erreichen spürbar höhere Härten. Richtung Dresden steigt die Spannweite je nach Versorgungsgebiet und Mischwasseranteil, während Ottendorf-Okrilla mit seinen sandigen Böden und dem geringen Kalkanteil im Untergrund verlässlich im weichen Bereich bleibt. Sachsen insgesamt ist deutlich uneinheitlicher: Vom weichen Grundwasser der Lausitz bis zu härterem Wasser in kalkreicheren Räumen reicht die Bandbreite. Ottendorf-Okrilla steht damit für ein typisches Lausitzer Profil, geprägt von Lockersedimenten, kurzen Fließwegen und einem Grundwasser, das wenig Mineralstoffe aus hartem Gestein aufnehmen kann.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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