Wasserhärte in Schönborn

PLZ 03253 · Elbe-Elster, Brandenburg

13,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Lausitz

Website

Praktische Tipps bei 13,7 °dH

Spülmaschine

Bei 13,7 °dH in Schönborn: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Brandenburg

Schönborn liegt mit 13,7 °dH 2,7 °dH unter dem Durchschnitt (16,4 °dH).

Schönborn
13,7
Brandenburg
16,4

Vergleich mit Deutschland

Schönborn liegt mit 13,7 °dH 1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schönborn
13,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rückersdorf 13,7 °dH mittel
Tröbitz 15,7 °dH hart
Doberlug-Kirchhain 12 °dH mittel
Schilda 15,7 °dH hart
Bad Liebenwerda 16,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Schönborn

Das Trinkwasser in Schönborn kommt aus dem Netz des Wasserverbandes Lausitz, der im Elbe-Elster-Kreis vor allem aus Grundwassergewinnungen in den sandigen Niederungen und Terrassen der Niederlausitz speist. Maßgeblich sind Brunnenfelder im Raum Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain und im weiteren Verbandsgebiet zwischen Elsterwerda, Bad Liebenwerda und Lauchhammer. Dort liegt das Wasser tief in quartären Sanden und Kiesen, die sich über den alten Schmelzwasserrinnen der Elster und ihrer Nebengewässer abgelagert haben. Diese Schichten sind arm an Kalk, doch nicht völlig kalkfrei. Genau deshalb landet Schönborn bei 13,7 °dH und nicht in den sehr weichen Bereichen, wie sie in reinen Sandgebieten ohne mineralische Beimengungen vorkommen. Die Lausitz ist geologisch kein einheitliches Tafelbild, sondern ein Mosaik aus Lockersedimenten, Braunkohlenfolgen und eiszeitlichen Ablagerungen. In der Umgebung von Schönborn prägen vor allem sandige Grundmoränenflächen, breite Talzüge und die Nähe zur Schwarzen Elster das Wasserbild. Aus den Sedimenten lösen sich auf dem langen Weg durch den Untergrund Calcium und Magnesium. Das hebt die Härte auf einen mittleren Wert und gibt dem Wasser seinen regionalen Charakter. Schönborn steht damit zwischen zwei Wasserwelten. Nördlich und westlich ziehen Orte wie Finsterwalde, Massen-Niederlausitz und Sonnewalde ähnliche Lausitzer Grundwässer, oft ebenfalls mittelhart, weil die Böden dort ebenso von Sanden, Kiesen und eiszeitlichen Ablagerungen bestimmt werden. Richtung Süden und Osten, wo die Niederungen der Schwarzen Elster und die flacheren Randbereiche des Elbe-Elster-Landes liegen, kann das Wasser je nach Brunnenfeld etwas weicher oder etwas härter ausfallen. Der Unterschied liegt nicht an der Gemeindegrenze, sondern an den einzelnen Fördergebieten und den Schichten, aus denen sie schöpfen. Schönborn bekommt kein Wasser aus einer Talsperre und auch nicht aus einem fernen Quellgebiet, sondern aus regionalen Grundwasservorkommen, die der Wasserverband Lausitz über sein Verbundnetz aufbereitet und verteilt. Das macht den Ort nah an seiner Landschaft. Die elstergeprägten Niederungen, die sandigen Böden und die eiszeitlichen Ablagerungen sind hier unmittelbarer Teil des Trinkwassers als in vielen Teilen Brandenburgs mit noch weicheren, stärker rein sandgeprägten Wässern.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Lausitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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