Wasserhärte in Sonthofen, St

PLZ 87527 · Oberallgäu, Bayern

16,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Städtisches Wasserwerk Sonthofen

Website

Praktische Tipps bei 16,6 °dH

Spülmaschine

Bei 16,6 °dH in Sonthofen, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Sonthofen, St liegt mit 16,6 °dH 0,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Sonthofen, St
16,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Sonthofen, St liegt mit 16,6 °dH 1,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sonthofen, St
16,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Burgberg i.Allgäu 16,8 °dH hart
Blaichach 16,6 °dH hart
Ofterschwang 16,3 °dH hart
Fischen i.Allgäu 16,8 °dH hart
Immenstadt i.Allgäu, St 16,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Sonthofen, St

Zwischen Iller, Ostrach und den ersten Höhenzügen der Allgäuer Alpen liegt Sonthofen in einer Landschaft aus Schotter, Moränen und kalkreichen Gesteinen. Genau diese alpine Umgebung prägt das Grundwasser: Regen und Schneeschmelze versickern rasch in den durchlässigen Talfüllungen, nehmen dabei aber auf dem Weg durch Kalk- und Dolomitgestein reichlich Calcium und Magnesium auf. Auch die Zuflüsse aus den Seitentälern und die breite Iller-Aue tragen dazu bei, dass sich hier kein weiches Voralpenwasser bildet, sondern ein deutlich mineralisiertes Trinkwasser mit 16,6 °dH. Der Härtewert passt zu einem Gebiet, in dem das Wasser aus dem Gebirge kommt, aber lange Kontaktzeiten mit karbonatreichen Schichten hat. Im Vergleich zu vielen Orten im nördlichen Bayern ist das Wasser damit spürbar härter; selbst innerhalb des Oberallgäus liegt Sonthofen eher auf der mineralreichen Seite, während weiter talaufwärts manche Quellgebiete weicher ausfallen. Das Trinkwasser wird vom Städtischen Wasserwerk Sonthofen bereitgestellt. Es nutzt keine Talsperre, sondern vor allem lokale Gewinnungsanlagen aus Quell- und Grundwasser im Umfeld der Stadt sowie im Einflussbereich des Illertals und der angrenzenden Hanglagen. Die Versorgung stützt sich auf Fassungen in den naturnahen Einzugsgebieten oberhalb und seitlich des Stadtgebiets, wo das Wasser nach dem Versickern in den Schottern wieder gefasst und aufbereitet in das Netz eingespeist wird. Die kurze Distanz zwischen Niederschlag, Untergrund und Gewinnung macht das Wasser ortsnah und alpin geprägt. Genau deshalb unterscheidet sich Sonthofen von Orten auf den jüngeren Lehm- und Sandflächen des bayerischen Vorlandes, die oft weicheres Wasser führen, aber auch von Nachbarorten im selben Tal, wo andere Quellhorizonte und Felsstrukturen zu abweichenden Härtegraden führen können. Sonthofen steht damit exemplarisch für das südliche Oberallgäu: nah an den Bergen, nah an der Iller, und mit Wasser, das den Weg durch kalkreiche Schichten nicht verborgen lässt. Wer die Region kennt, erkennt den Unterschied sofort zwischen dem alpinen Talwasser hier und den oft etwas weniger mineralreichen Versorgungen weiter nördlich in Bayern. Der Härtewert spiegelt nicht nur die Geologie, sondern auch die Lage am Rand der Hochalpen wider. Aus den umliegenden Höhen, den Schotterkörpern des Tals und den kalkigen Gesteinen der Vorberge entsteht ein Trinkwasser, das klar regional verankert ist und sich deutlich von weicheren Voralpen- und Flachlandwässern absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Städtisches Wasserwerk Sonthofen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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