Wasserhärte in Sparneck

PLZ 95234 · Hof, Bayern

8,7 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Sparnecker Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 8,7 °dH

Spülmaschine

Bei 8,7 °dH in Sparneck: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Sparneck liegt mit 8,7 °dH 8,6 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Sparneck
8,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Sparneck liegt mit 8,7 °dH 6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sparneck
8,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weißdorf 9,4 °dH mittel
Zell im Fichtelgebirge 9,4 °dH mittel
Münchberg, St 8,7 °dH mittel
Weißenstadt, St 9,5 °dH mittel
Kirchenlamitz, St 9,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Sparneck

Der Landkreis Hof liegt am Übergang von Frankenwald, Fichtelgebirge und Münchberger Gneisgebiet. Genau dieser geologische Rand macht das Trinkwasser hier eigenständig. In den alten Grundgebirgsgesteinen von Granit, Gneis und Schiefer versickert Regen rasch, nimmt aber nur begrenzt Mineralien auf. Wo das Wasser längere Wege durch diese harten, silikatischen Schichten zurücklegt und zugleich mit den Böden der Waldhänge und Talräume in Berührung kommt, steigt die Härte nicht stark an, bleibt aber auch nicht extrem niedrig. So entsteht in Sparneck ein Wert von 8,7 °dH, also mittlere Härte. Die Lage am südlichen Rand des Landkreises, nahe den Quellgebieten und kleinen Bachtälern des Fichtelgebirgsvorlands, prägt das Wasser stärker als kalkreiche Sedimentlandschaften weiter westlich oder südlich in Bayern. Gegenüber Orten mit deutlich höherem Kalkanteil bleibt Sparneck klar weicher, gegenüber reinen Quellorten im höheren Fichtelgebirge aber spürbar mineralreicher. Sparneck bezieht sein Trinkwasser aus dem örtlichen Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Sparnecker Gruppe. Die Versorgung stützt sich auf lokale Brunnen und Quellfassungen im Umfeld der Gemeinde, also auf Wasser, das aus den walddominierten Höhenzügen und den kleinen Tälern rund um den Ort gewonnen wird. Diese regionale Gewinnung ist typisch für den nördlichen Oberfrankenraum, weil hier kurze Wege, geschützte Einzugsgebiete und ergiebige Niederschläge zusammenkommen. Anders als größere Orte im Landkreis Hof, die teils stärker von Fernwasser, Verbundsystemen oder Mischungen aus mehreren Gewinnungsgebieten geprägt sind, bleibt Sparneck eng an seine unmittelbare Landschaft gebunden. Das Wasser kommt damit nicht aus einem großen Stausee, sondern aus dem direkten Umfeld der Gemeinde, was den Ortsbezug deutlich schärfer macht. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten wirkt Sparnecks Wasser eigenständig, weil sich hier die granitisch-gneisigen Höhen des Fichtelgebirgsrandes und die sanfteren Talräume des Hofer Landes begegnen. Hof selbst und die weiter nördlich gelegenen Versorgungsräume haben oft andere Mischungen aus Brunnenwasser und überregionalen Einspeisungen, während Sparneck stärker von lokaler Gewinnung lebt. Gegenüber dem restlichen Bayern liegt der Ort damit weder im sehr harten Kalkwasserbereich der südlichen und östlichen Kalklandschaften noch im ausgesprochen weichen Hochlagenwasser der kristallinen Mittelgebirge. Sparneck steht genau dazwischen. Das macht die Wasserqualität regional lesbar: geprägt von altem Grundgebirge, kurzen Wegen aus Quell- und Brunnengebieten und der besonderen Lage am Rand des Fichtelgebirges.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Sparnecker Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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