Wasserhärte in Weißdorf

PLZ 95237 · Hof, Bayern

9,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Weißdorfer Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 9,4 °dH

Spülmaschine

Bei 9,4 °dH in Weißdorf: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Weißdorf liegt mit 9,4 °dH 7,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Weißdorf
9,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Weißdorf liegt mit 9,4 °dH 5,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weißdorf
9,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sparneck 8,7 °dH mittel
Münchberg, St 8,7 °dH mittel
Zell im Fichtelgebirge 9,4 °dH mittel
Schwarzenbach a.d.Saale, St 9,4 °dH mittel
Kirchenlamitz, St 9,5 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Weißdorf

Unter Weißdorf liegt das nordostbayerische Grundgebirge, geprägt von Granit, Gneis und verwitterten Schiefer- und Phyllitlagen des Fichtelgebirgsrandes. Diese alten, hart verwitternden Gesteine geben dem Wasser wenig Kalk mit auf den Weg. Deshalb liegt der Härtewert mit 9,4 °dH nur im mittleren Bereich. Einen kleinen Beitrag liefern die lockeren Talfüllungen aus Sand und Feinkies entlang der Lamitz und der Bäche, die aus den Hängen Richtung Saale-Nebenraum ziehen. Dort, wo Regenwasser durch die Böden sickert, nimmt es etwas Calcium und Magnesium auf, aber nicht so viel wie in Gegenden mit Muschelkalk oder mächtigen Lössdecken. Die Eiszeiten haben außerdem Geschiebe und Moränenreste in die Senken getragen, doch auch dieses Material ist hier meist silikatisch und damit arm an kalklösenden Anteilen. Weißdorf sitzt damit zwischen dem härteren, kristallinen Fichtelgebirgsuntergrund und den etwas milderen Talablagerungen der Niederungen im Landkreis Hof. Das Trinkwasser kommt aus der lokalen Grundwassergewinnung des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Weißdorfer Gruppe. Genutzt werden Tief- und Flachbrunnen im Umfeld der Gemeinde, gespeist aus den versickernden Niederschlägen des Einzugsgebiets zwischen Weißdorf, Sparneck und den Höhenzügen Richtung Kirchenlamitz. Die Brunnen erschließen wasserführende Sand- und Kieslagen über dem festen Grundgebirge; sie liefern kein Talsperrenwasser, sondern ein regionales Mischwasser aus mehreren Fassungen, das vor der Abgabe aufbereitet und überwacht wird. Der Versorger sitzt nah am Ort und arbeitet mit den Anlagen im Gemeindegebiet und den benachbarten Ortsteilen, damit das Wasser ohne lange Fernleitung ins Netz gelangt. Gegenüber vielen Orten im restlichen Bayern liegt Weißdorf damit spürbar unter den stark kalkgeprägten Regionen Frankens und weit unter den Härten, die aus Muschelkalk, Keuper oder Lössgebieten kommen. Auch im Vergleich zu Nachbarorten im Fichtelgebirgsraum ist das Wasser hier oft etwas ausgeglichener, weil die Grundwasserleiter aus Sand und Kies mehr Mineralstoffe lösen als blanker Granit, aber deutlich weniger als Kalkstein. Der Landkreis Hof zeigt an dieser Stelle seine Übergangslandschaft: kristalliner Untergrund, schmale Täler, kurze Fließwege und kleine lokale Gewinnungsgebiete statt großer Fernwassersysteme. Genau daraus erklärt sich der mittlere Wert von 9,4 °dH, der zu einem Ort passt, der geologisch zwischen Felsrücken, Talböden und alten Schotterablagerungen liegt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Weißdorfer Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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