Wasserhärte in Stedesand

PLZ 25920 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserverband Nord

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Stedesand: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Stedesand liegt mit 11,3 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Stedesand
11,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Stedesand liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Stedesand
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Risum-Lindholm 11,3 °dH mittel
Enge-Sande 11,3 °dH mittel
Bargum 11,3 °dH mittel
Leck 11,3 °dH mittel
Langenhorn 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Stedesand

Zwischen Marsch und Geest liegt Stedesand in einer Landschaft, die vom Wasser geformt wurde. Die Nähe zur Nordseeküste, die flachen Niederungen des Lecker Au-Gebiets und die sandigen, teils lehmigen Ablagerungen des nordfriesischen Geestsaums prägen das Grundwasser deutlich. In solchen Schichten versickert Regen rasch, nimmt aber auf dem Weg durch Sand, Geschiebemergel und eiszeitliche Sedimente Mineralien aus kalkhaltigen Bestandteilen auf. Genau daraus erklärt sich der mittlere Härtewert von 11,3 °dH: nicht hart wie in vielen kalkreichen Mittelgebirgsräumen, aber auch nicht weich wie in reinen Sand- oder Moorgebieten an der Küste. Die Umgebung von Stedesand steht damit zwischen zwei prägenden Einflüssen des Kreises Nordfriesland, dem salzgeprägten Küstenraum und den leicht mineralisierten Grundwasserleitern der Geest. Das Trinkwasser kommt hier nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlich gefassten Grundwasserbrunnen, wie sie für Nordfriesland typisch sind. Zuständig ist der Wasserverband Nord beziehungsweise die kommunale Wasserversorgung im Verbandsgebiet, die das geförderte Grundwasser aufbereitet und ins Leitungsnetz einspeist. Die Gewinnung stützt sich auf tiefer liegende, geschützte Horizonte unter den lockeren Deckschichten, damit das Wasser möglichst gleichmäßig und frei von oberflächennahen Einträgen bleibt. In einer Region ohne größere Flüsse mit Stauanlagen ist diese Form der Versorgung der verlässliche Standard. Stedesand bezieht sein Wasser damit aus dem Untergrund der eigenen Landschaft, nicht aus entfernten Speicherbecken. Gegenüber vielen Orten an der nordfriesischen Küste fällt Stedesand mit seinem Härtewert in die mittlere Zone. Nördlich und westlich, näher an Marsch, Halligen und salzbeeinflussten Böden, kann Wasser teils weicher ausfallen, während Orte auf älteren Geestinseln oder auf kalkreicheren Untergründen häufiger höhere Werte zeigen. Schleswig-Holstein insgesamt ist beim Trinkwasser sehr uneinheitlich, weil sich junge Küstenablagerungen, alte Moränenzüge und sandige Geestflächen dicht nebeneinander schieben. Stedesand liegt genau in diesem Übergang. Deshalb wirkt das Wasser hier weder extrem küstenweich noch ausgeprägt kalkschwer. Der Ort trägt die Handschrift einer Landschaft, in der Niederschlag, Bodenaufbau und Grundwasserleiter eng zusammenarbeiten und dem Trinkwasser einen eigenständigen, nordfriesischen Charakter geben.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Nord

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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