Wasserhärte in Tarp

PLZ 24963 · Schleswig-Flensburg, Schleswig-Holstein

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Schleswiger Stadtwerke

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Tarp: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Tarp liegt mit 13 °dH 0,9 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Tarp
13
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Tarp liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Tarp
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Jerrishoe 13 °dH mittel
Oeversee 12,9 °dH mittel
Wanderup 13 °dH mittel
Eggebek 13 °dH mittel
Sieverstedt 12,9 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Tarp

13 °dH in Tarp klingt nach einem Wert aus dem Grenzbereich zwischen den sandigen Geestlagen und den kalkreicheren Ablagerungen des nordschleswigschen Untergrunds. Der Ort liegt nicht in einer reinen Marschlandschaft, sondern am Rand der Schleswig-Flensburger Sander und Grundmoränen, wo eiszeitliche Schmelzwässer Sand, Kies und Geschiebemergel hinterließen. Diese Schichten bestimmen, wie viel Calcium und Magnesium ins Grundwasser gelangt. Nördlich und südlich prägen die Niederungen von Treene und Lindewittbek das Bild, dazu kommen kleine Bäche und vermoorte Senken, die das Wasser lange durch den Boden wandern lassen. Auf diesem Weg löst es Mineralien aus den kalkhaltigen Anteilen der glazialen Sedimente. Darum liegt Tarp nicht im sehr weichen Bereich vieler Küstenorte, aber auch klar unter den Härtegraden mancher stärker karbonatgeprägter Zonen im Binnenland. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz der Schleswiger Stadtwerke, die die Versorgung im Raum Tarp über tief gefasste Grundwasserbrunnen im regionalen Fördergebiet sichern. Diese Brunnen greifen auf das geschützte Grundwasser unter den eiszeitlichen Sand- und Kiesschichten zu, nicht auf Oberflächenwasser aus Flüssen oder Seen. Vor der Einspeisung wird das Wasser aufbereitet und über Leitungen in den Ort verteilt. Entscheidend ist dabei die Lage im hydrogeologischen Übergang: Dort, wo die Böden durchlässig sind und zugleich Geschiebemergel und bindige Lagen eingelagert bleiben, sammelt sich ein Mittelwert an Härtebildnern. Tarp steht damit zwischen den feineren, oft weicheren Werten der nördlichen Küstennähe und den teils etwas härteren Grundwasserqualitäten in Gebieten mit stärker kalkhaltigem Untergrund. Im Vergleich zu Flensburg, wo ebenfalls Grundwasser aus eiszeitlichen Schichten dominiert, wirkt Tarps Wasser meist ähnlich ausgewogen, aber nicht identisch, weil die lokale Schichtung im Übergang zum Angelner Hügelland anders ausfällt. Gegenüber Orten direkt an der Treene oder in den feuchteren Niederungen ist Tarp oft etwas mineralischer, weil das Wasser hier länger durch sandig-kiesige Horizonte wandert, bevor es gefasst wird. Gegenüber dem restlichen Schleswig-Holstein liegt der Ort damit im mittleren Feld: weder die sehr weichen Qualitäten mancher Küsten- und Moorlagen noch die deutlich härteren Werte einzelner kalkreicher Binnenräume. Genau dieser geologische Zwischenstand prägt das Leitungswasser vor Ort und macht Tarp zu einem typischen Beispiel für das nördliche Schleswig-Holstein, in dem Eiszeit, Grundwasser und Bodenaufbau den Ton angeben.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswiger Stadtwerke

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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