Wasserhärte in Wasserburg a.Inn, St

PLZ 83512 · Rosenheim, Bayern

19,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Wasserburg a.Inn

Website

Praktische Tipps bei 19,4 °dH

Spülmaschine

Bei 19,4 °dH in Wasserburg a.Inn, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Wasserburg a.Inn, St liegt mit 19,4 °dH 2,1 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Wasserburg a.Inn, St
19,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Wasserburg a.Inn, St liegt mit 19,4 °dH 4,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wasserburg a.Inn, St
19,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Eiselfing 19,4 °dH hart
Babensham 19,1 °dH hart
Edling 20 °dH hart
Soyen 21,2 °dH hart
Griesstätt 19,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wasserburg a.Inn, St

19,4 °dH — was steckt dahinter? Wasserburg a.Inn liegt am Rand des Alpenvorlands, dort, wo der Inn aus den nördlichen Kalkalpen kommt und im Rosenheimer Becken breite Schotter- und Moränenkörper abgelagert hat. Genau diese eiszeitlichen Kiese, Sande und die kalkreichen Sedimente aus dem Vorland prägen das Trinkwasser: Regen- und Schmelzwasser sickern durch mineralreiches Gestein, lösen Calcium- und Magnesiumverbindungen und gelangen so in die Brunnen. Der Inn selbst formt die Talräume, liefert aber nicht direkt Trinkwasser; entscheidend sind die grundwasserführenden Schichten im Umland zwischen Wasserburg, Edling, Rott und den höher gelegenen Moränenzügen Richtung Haag und Babensham. Dort liegt das Wasser hart, weil die geologischen Speicherschichten im Landkreis Rosenheim stark karbonatisch geprägt sind und wenig entkalkende, silikatische Anteile enthalten. Das Wasser für Wasserburg a.Inn stammt aus dem örtlichen Versorgungsnetz der Stadtwerke Wasserburg a.Inn. Gefördert wird es aus Brunnen im näheren Umfeld, die das Grundwasser der Inn- und Moränenlandschaft erschließen; Talsperren spielen hier keine Rolle. Die Mischung aus tiefem Grundwasser und den durchlässigen Kiesschichten sorgt für eine sichere, regionale Versorgung mit kurzer Transportstrecke und klar erkennbarem geologischem Fingerabdruck. Genau deshalb unterscheidet sich Wasserburg deutlich von Orten, die ihr Wasser aus alpinen Quellfassungen, Fernleitungen oder weniger kalkreichen Einzugsgebieten beziehen. Im Vergleich zu vielen Nachbarorten im Landkreis Rosenheim steht Wasserburg mit 19,4 °dH im oberen Bereich der Härteskala. Nördlich und westlich, etwa in Richtung Ebersberg oder in Teilen des Hügellands, fallen Härtewerte oft etwas milder aus, weil dort andere Grundwasserleiter und geringere Kalkanteile wirken. Innerhalb Bayerns gehört Wasserburg damit klar zu den härteren Regionen, ähnlich wie viele Orte im südöstlichen Alpenvorland. Die Lage zwischen Inn, Schotterflächen und Moränenrücken macht den Unterschied sichtbar: kein weiches Quellwasser aus dem Gebirge, sondern ein bodenständiges Grundwasser aus einer Landschaft, die Kalk und Mineralien direkt mitliefert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Wasserburg a.Inn

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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