Wasserhärte in Wettringen

PLZ 91631 · Ansbach, Bayern

14,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Schillingsfürstgruppe

Website

Praktische Tipps bei 14,9 °dH

Spülmaschine

Bei 14,9 °dH in Wettringen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Wettringen liegt mit 14,9 °dH 2,4 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Wettringen
14,9
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Wettringen liegt mit 14,9 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Wettringen
14,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Insingen 17,4 °dH hart
Wörnitz 16,3 °dH hart
Diebach 17,4 °dH hart
Schnelldorf 14,4 °dH mittel
Schillingsfürst, St 16,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Wettringen

14,9 °dH — was steckt dahinter? Wettringen liegt am Rand der Frankenhöhe, dort, wo Keuper, Mergel und sandige Lagen das Wasser auf seinem Weg durch den Untergrund mit Kalk und Magnesium anreichern. Der Landkreis Ansbach gehört zu den Gegenden Mittelfrankens, in denen Grundwasser oft aus Muschelkalk- und Keuper-Schichten stammt; genau diese Gesteine geben dem Trinkwasser mehr Härte als viele nordbayerische Regionen mit granitischen oder sandigen Böden. Auch die Täler der Wörnitz und ihrer kleineren Zuflüsse prägen den Untergrund: Wo das Wasser langsam durch kalkhaltige Sedimente sickert, steigt der Härtewert. Deshalb liegt Wettringen nicht im weichen Bereich, wie man ihn aus Teilen des Fichtelgebiets oder aus einigen Mittelgebirgsrändern kennt, sondern klar im harten Spektrum. Das Trinkwasser kommt vor Ort aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung der Schillingsfürstgruppe. Versorgt werden die Ortsteile und der Hauptort über eigene Tiefbrunnen und Verbundleitungen aus dem südlichen Landkreis Ansbach, mit Aufbereitung und Verteilung aus dem Verbandsgebiet rund um Schillingsfürst. Dort werden Grundwasserfassungen genutzt, die aus den tieferen, geschützten Schichten des fränkischen Untergrunds fördern. Oberflächenwasser aus Talsperren spielt hier keine Rolle; entscheidend sind die lokalen Brunnen und die Fördergebiete im Einzugsraum der Frankenhöhe. Das passt zur Landschaft: wenig große Flüsse direkt im Ort, aber ein Untergrund, der das Wasser mineralisch prägt, lange bevor es im Hahn ankommt. Gegenüber vielen Nachbarorten im Landkreis wirkt Wettringen damit eher hart als weich. Orte mit stärkerem Einfluss der Sandsteinkeuper-Zonen oder mit Mischversorgungen aus anderen Gewinnungsgebieten können geringere Härten haben, während Wettringen durch die geologischen Schichten der Region deutlich kalkreicher bleibt. Im Vergleich zu Teilen Bayerns, etwa zu Gebieten mit alpinem Schmelzwasser oder sehr kristallinem Untergrund, fällt der Unterschied sofort auf: dort ist das Wasser oft spürbar weicher, hier bringt der fränkische Boden mehr Mineralstoffe mit. Wettringen zeigt damit ein typisches Bild der südwestlichen Ansbacher Landschaft: kein reines Quellwasser aus den Bergen, sondern Grundwasser aus einem Untergrund, der Härte schon auf dem Weg zur Förderung mitliefert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Schillingsfürstgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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