Wasserhärte in Achtrup

PLZ 25917 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Wasserverband Nord

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Achtrup: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Achtrup liegt mit 11,3 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Achtrup
11,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Achtrup liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Achtrup
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Sprakebüll 11,3 °dH mittel
Leck 11,3 °dH mittel
Ladelund 11,3 °dH mittel
Stadum 11,3 °dH mittel
Karlum 11,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Achtrup

Nordfriesland wirkt wasserwirtschaftlich auf den ersten Blick flach, doch geologisch ist der Kreis ein Mosaik aus eiszeitlichen Ablagerungen, Geschiebelehm, Sanden und teils kalkhaltigen Sedimenten. Genau diese Schichten prägen auch das Trinkwasser in Achtrup. Das Grundwasser sickert durch Böden, die von der letzten Eiszeit geformt wurden, nimmt dabei Mineralien aus kalk- und mergelhaltigen Partien auf und erreicht deshalb einen mittleren Härtewert von 11,3 °dH. Die Nähe zur Geestkante und zu den leicht ansteigenden, sandig-lehmigen Flächen im Westen von Schleswig-Holstein sorgt dafür, dass das Wasser nicht so weich ist wie in reinen Marschgebieten an der Küste, aber auch nicht so hart wie in Regionen mit deutlich stärker kalkführendem Untergrund. Flüsse mit großem Einfluss auf die Trinkwasserhärte gibt es hier nicht; entscheidend sind die lokalen Grundwasserleiter, die in Nordfriesland aus den glazialen Schichten gespeist werden. Achtrup wird vom Wasserverband Nord versorgt, der das Trinkwasser aus regionalen Tiefbrunnen im nordfriesischen Verbandsgebiet gewinnt. Das Wasser stammt damit nicht aus einer Talsperre und auch nicht aus einer fernen Fernwasserleitung, sondern aus örtlichen Grundwasserfassungen, die auf die geologischen Verhältnisse zwischen Lecker Au, Flensburger Förde-Hinterland und dem westlichen Geestbereich abgestimmt sind. Nach der Förderung wird das Wasser aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist, von wo es die Haushalte in Achtrup erreicht. Die Versorgung ist typisch für den ländlichen Norden Schleswig-Holsteins: kurze Wege, lokale Brunnen, Grundwasser als wichtigste Quelle. Gegenüber den Nachbarorten zeigt sich Achtrup mit 11,3 °dH im soliden Mittelfeld. In den tieferen Marschlagen Richtung Nordseeküste fällt das Wasser oft weicher aus, weil dort sandige und tonige Küstensedimente andere Mineralspuren hinterlassen. In Richtung der Geest und des südlicheren Binnenlands steigen die Härtewerte dagegen häufiger an, weil das Wasser länger durch kalk- und mineralreichere Schichten fließt. Achtrup liegt damit genau in jener nordfriesischen Übergangszone, in der Geest, Marsch und glaziale Ablagerungen dicht beieinanderliegen. Das macht den Ort wassergeologisch eigenständig: nicht küstennah weich, nicht inlandstypisch hart, sondern geprägt von den eiszeitlichen Schichten des Landkreises Nordfriesland und der lokalen Grundwasserförderung des Wasserverbands Nord.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserverband Nord

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber