Wasserhärte in Karlum

PLZ 25926 · Nordfriesland, Schleswig-Holstein

11,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung DREI HARDEN

Website

Praktische Tipps bei 11,3 °dH

Spülmaschine

Bei 11,3 °dH in Karlum: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Karlum liegt mit 11,3 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Karlum
11,3
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Karlum liegt mit 11,3 °dH 3,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Karlum
11,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Lexgaard 11,3 °dH mittel
Ladelund 11,3 °dH mittel
Westre 11,3 °dH mittel
Tinningstedt 11,3 °dH mittel
Braderup 11,1 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Karlum

Zwischen den flachen Marsch- und Geestlandschaften Nordfrieslands liegt Karlum auf einem Untergrund, der das Grundwasser über Jahrtausende geprägt hat. Nördlich und westlich dominiert die offene Küstenebene, südlich und östlich gehen sandige Geestflächen in grundwasserführende Schichten über, die von eiszeitlichen Ablagerungen aus Sand, Kies und Geschiebelehm aufgebaut sind. Diese Mischung lässt Niederschläge nicht sofort abfließen, sondern langsam durchsickern. Dabei löst das Wasser Kalk und andere Mineralien aus den Lockersedimenten. So entsteht der mittlere Härtewert von 11,3 °dH, der für Karlum typisch ist. Die Landschaft bringt also kein weiches Quellwasser hervor, sondern ein leicht mineralisiertes Grundwasser, das von den glazialen Böden der Region gezeichnet ist. Flüsse wie die Lecker Au und die weiter westlich verlaufenden Entwässerungsgräben der Marsch wirken dabei weniger als direkte Trinkwasserquellen, sondern als Randlinien eines Gebiets, in dem Grundwasserstände, Niederschläge und Bodenarten eng zusammenhängen. Das Trinkwasser stammt hier aus dem regionalen Leitungsnetz des Wasserverbunds Nordfriesland, der die Versorgung über Grundwasserbrunnen im nördlichen Kreis organisiert. Genutzt werden tiefer gefasste Brunnen in den sandigen und kiesigen Schichten des Festlands, nicht Talsperren oder Fernwasserleitungen. Das Wasser wird gefördert, aufbereitet und über das Netz nach Karlum weitergegeben, bevor es in die Haushalte gelangt. Gerade in diesem Teil Schleswig-Holsteins ist die Versorgung stark an lokale Grundwasserleiter gebunden, die unter den Marsch- und Geestflächen verlaufen. Oberflächenwasser spielt dabei kaum eine Rolle. Entscheidend sind die Brunnenstandorte, die im Kreis Nordfriesland so gewählt sind, dass sie aus geschützten, mineralhaltigen Schichten fördern und zugleich die hohe Qualität des Grundwassers sichern. Karlum hebt sich damit von manchen Nachbarorten ab, die näher an sehr weichen Küsten- oder Moorbereichen liegen und teils niedrigere Härten aufweisen. Gegenüber Teilen des westlichen Nordfrieslands ist das Wasser hier etwas kalkreicher, weil die sandigen Ablagerungen der Geest mehr Mineralstoffe abgeben als reine Niedermoorböden. Zugleich bleibt es deutlich unter den sehr harten Werten mancher stärker kalkgeprägten Regionen Schleswig-Holsteins. Der Ort liegt damit in einer Übergangszone zwischen Küstenmarsch und Geest. Genau dort entsteht ein Wasserbild, das weder extrem weich noch besonders hart ist. Karlum bekommt also ein regionales Grundwasser, das die Landschaft direkt widerspiegelt: küstennah, aber nicht salzig; mineralisch, aber nicht schwer; nordfriesisch, aber mit einem klaren geologischen Eigenprofil.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung DREI HARDEN

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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