Wasserhärte in Aholming

PLZ 94527 · Deggendorf, Bayern

13 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Moos

Website

Praktische Tipps bei 13 °dH

Spülmaschine

Bei 13 °dH in Aholming: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Aholming liegt mit 13 °dH 4,3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Aholming
13
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Aholming liegt mit 13 °dH 1,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Aholming
13
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Moos 14,7 °dH hart
Buchhofen 15,1 °dH hart
Plattling, St 17 °dH hart
Wallerfing 14,1 °dH mittel
Oberpöring 20 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Aholming

13 °dH: was steckt dahinter? Aholmings Wasser bekommt seine mittlere Härte aus dem Untergrund des Gäubodens und aus den eiszeitlich geprägten Ablagerungen im Landkreis Deggendorf. Unter den Feldern liegen Kiese, Sande und tonige Schichten, die vom nahen Donaugebiet und seinen alten Schotterkörpern stammen. Solche Schichten geben dem Wasser auf dem Weg durch den Boden Kalk und Magnesium mit. Die Lage zwischen Donau, Isar und den Randbereichen des Bayerischen Waldes sorgt dafür, dass hier kein reines Quellwasser aus hartem Fels ankommt, sondern ein Mischwasser aus grundwasserführenden Schichten, das spürbar mineralisiert ist. Deshalb liegt Aholming nicht im sehr weichen Bereich vieler Mittelgebirgsorte, aber auch nicht bei den härtesten Werten der Kalkgebiete weiter südlich oder östlich. Das Trinkwasser kommt aus dem örtlichen Versorgungsnetz der Wasserversorgung Moos, die Aholming mit Grundwasser aus Tiefbrunnen im Donauraum versorgt. Diese Brunnen erschließen Schichten, die vom Fluss und von alten Auenablagerungen gespeist werden. Dort wird das Wasser gefördert, aufbereitet und in das Leitungsnetz eingespeist. Der Ort steht damit näher an den Grundwassergebieten der Donauniederung als an den Quellfassungen des Bayerischen Waldes. Das prägt den Geschmack und den Härtebereich deutlich. Gegenüber Nachbarorten wirkt Aholming damit ausgewogener als viele Gemeinden im Bayerischen Wald, wo weicheres Wasser aus kristallinen Gesteinen dominiert. Zugleich bleibt es mineralreicher als manche Orte auf rein sandigen oder stark geschichteten Niederterrassen, in denen die Härte niedriger ausfällt. Im Landkreis Deggendorf zeigt sich genau dieser Übergang gut: Aholming liegt am Rand des Donau- und Gäubodenraums, also dort, wo Flusskiese und Grundwasserleiter das Wasser messbar prägen. Der Härtewert passt zu dieser Landschaft zwischen Flussniederung und Vorland, nicht zu einer Bergquelle und nicht zu einem reinen Kalkgebiet.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Moos

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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