Wasserhärte in Moos

PLZ 94554 · Deggendorf, Bayern

14,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Moos

Website

Praktische Tipps bei 14,7 °dH

Spülmaschine

Bei 14,7 °dH in Moos: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Moos liegt mit 14,7 °dH 2,6 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Moos
14,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Moos liegt mit 14,7 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Moos
14,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Aholming 13 °dH mittel
Niederalteich 12,3 °dH mittel
Plattling, St 17 °dH hart
Osterhofen, St 14,5 °dH mittel
Hengersberg 4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Moos

Zwischen den Auen der Isar, den sanften Höhen des Gäubodens und den Randlagen des Bayerischen Waldes liegt Moos in einer Landschaft, die ihr Wasser über lange Wege formt. Niederschläge versickern auf den löss- und lehmhaltigen Deckschichten nur teilweise direkt, ein großer Teil wandert durch kiesige und sandige Sedimente, die im Deggendorfer Raum mit mineralreichem Grundwasser gefüllt sind. Auf diesem Weg löst das Wasser Kalk aus den Gesteinen und Schottern der Umgebung, dazu kommen Anteile aus älteren, karbonatreichen Ablagerungen des Donau- und Isarstroms. So entsteht der Härtewert von 14,7 °dH: nicht weich wie in manchen Quellgebieten des Bayerischen Waldes, aber auch nicht so extrem hart wie dort, wo der Untergrund noch stärker von Kalk und Dolomit geprägt ist. Die Nähe zu Donau und Isar, ihre Schotterkörper und die von Tälern gegliederten Grundwasserleiter geben dem Trinkwasser in Moos seine deutliche mineralische Spur. Das Trinkwasser kommt aus dem Netz des Zweckverbands zur Wasserversorgung Moos. Versorgt wird die Gemeinde aus örtlich erschlossenen Grundwasserbrunnen und Quellen im direkten Umland, die in das Verbundsystem des Verbands eingespeist werden. Die Aufbereitung bleibt auf das Nötige beschränkt, weil das Rohwasser bereits für die öffentliche Versorgung geeignet ist. Entscheidend ist dabei die regionale Gewinnung aus geschützten Fassungsbereichen in den Niederungen und auf den höher gelegenen Kiesflächen, wo sich Grundwasser gut sammelt und aus natürlichen Filtern gespeist wird. Moos steht damit nicht am Ende einer weiten Fernwasserleitung, sondern bezieht sein Wasser aus der eigenen Landschaft. Im Vergleich zu manchen Orten im Bayerischen Wald ist Moos spürbar härter. Dort bringen granitische und kristalline Untergründe oft weicheres Wasser hervor. Gegenüber vielen Nachbarorten im Deggendorfer Becken liegt Moos im mittleren bis harten Bereich, weil die Schotter und Kalke des Vorlandes mehr Mineralstoffe abgeben als reine Sand- oder Urgesteinsgebiete. Auch innerhalb Bayerns fällt der Ort damit auf eine typische Niederungszone zwischen Alpenrand und Donauraum: kein Bergquellwasser, sondern ein bodenständiges, kalkreiches Wasser aus dem Untergrund der Flusstäler. Genau diese Lage macht den Unterschied zwischen Moos und den Orten auf den kristallinen Höhenzügen oder den noch härteren Kalkgebieten weiter südlich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Moos

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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