Wasserhärte in Ahorn

PLZ 96482 · Coburg, Bayern

22,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserzweckverband zur Wasserversorgung des Coburger Landes

Website

Praktische Tipps bei 22,4 °dH

Spülmaschine

Bei 22,4 °dH in Ahorn: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ahorn liegt mit 22,4 °dH 5,1 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ahorn
22,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ahorn liegt mit 22,4 °dH 7,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ahorn
22,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Coburg 21 °dH hart
Niederfüllbach 22,4 °dH hart
Untersiemau 19,8 °dH hart
Grub a.Forst 20,8 °dH hart
Weitramsdorf 23,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ahorn

22,4 °dH — was steckt dahinter? Ahorn liegt am Rand des Coburger Landes, dort, wo Buntsandstein und Muschelkalk das Bild prägen. Das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch kalk- und dolomitreiche Schichten viel Calcium und Magnesium auf. Genau deshalb fällt der Härtewert hier deutlich höher aus als in Gegenden mit granitischen oder sandigen Böden. Der Itzgrund südlich von Coburg und die sanften Höhenzüge um Schorkendorf, Ahorn und Witzmannsberg liefern keine weichen Sickerwege, sondern ein geologisch hartes Umfeld. Regen versickert in den verkarsteten und klüftigen Gesteinen, wird mineralreich angereichert und tritt erst nach längerer Untergrundreise wieder zu Tage. Der hohe Wert ist also kein Zufall, sondern ein direkter Abdruck der örtlichen Schichtenfolge. Das Trinkwasser stammt im Gemeindegebiet aus der regionalen Versorgung des Wasserzweckverbands, der über Brunnen und Quellfassungen im Coburger Land speist. Die Anlage nutzt keine Talsperre, sondern Grundwasser aus dem näheren Umland, das in geschützten Fassungsbereichen gewonnen und über das Leitungsnetz nach Ahorn verteilt wird. Zuständig ist der Wasserzweckverband zur Wasserversorgung des Coburger Landes. Damit bleibt die Versorgung eng an die lokalen Wasservorkommen gebunden. Wer hier den Hahn aufdreht, bekommt Wasser aus einem Vorrat, der unter denselben Gesteinen entstanden ist, die auch die Täler und Hänge rund um Eicha, Schorkendorf und die Richtung Coburg bestimmen. Im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich Ahorn klar mineralreicher. Richtung Norden und Westen wechseln die Werte im Coburger Raum je nach geologischem Untergrund, doch Ahorn bleibt wegen des kalkhaltigen Untergrunds im harten Bereich. Das unterscheidet den Ort auch vom bayerischen Durchschnitt, der vielerorts niedriger liegt und stärker von weicheren Grundwasserleitern geprägt ist. Im Landkreis Coburg ziehen sich harte bis sehr harte Wässer häufig durch Orte mit ähnlicher Muschelkalkprägung, während in anderen Teilen Bayerns, etwa auf kiesigen Schotterflächen oder in waldreichen Mittelgebirgsräumen, deutlich weichere Werte vorkommen. Ahorn steht damit für ein Trinkwasser, das seine Herkunft aus dem Untergrund offen zeigt: mineralreich, ortsgebunden und eng mit der Geologie des Coburger Landes verknüpft.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserzweckverband zur Wasserversorgung des Coburger Landes

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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