Wasserhärte in Bad Windsheim, St

PLZ 91438 · Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bayern

24,4 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Bad Windsheim

Website

Praktische Tipps bei 24,4 °dH

Spülmaschine

Bei 24,4 °dH in Bad Windsheim, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bad Windsheim, St liegt mit 24,4 °dH 7,1 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bad Windsheim, St
24,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bad Windsheim, St liegt mit 24,4 °dH 9,7 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bad Windsheim, St
24,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Illesheim 19,7 °dH hart
Ipsheim 24,1 °dH hart
Obernzenn 23,4 °dH hart
Ergersheim 21,3 °dH hart
Marktbergel 15 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bad Windsheim, St

Bad Windsheim bezieht sein Trinkwasser über die Stadtwerke Bad Windsheim, die auf eigene Förderanlagen im Umland setzen. Das Rohwasser stammt aus Tiefbrunnen im Windsheimer Becken und aus dem Bereich der Mulden und Talzüge zwischen Bad Windsheim, Ergersheim und Burgbernheim; aufbereitet und ins Netz eingespeist wird es über die Anlagen des örtlichen Versorgers. Die Lage am Rand der Frankenhöhe und im Keuperland prägt die Qualität des Wassers deutlich. Unter den Feldern und Hängen liegen tonige Mergel, sandige Keuperlagen und kalkführende Schichten, dazu lössbedeckte Böden aus den offenen Agrarflächen des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Solche Gesteine geben dem Wasser viel Calcium und Magnesium mit auf den Weg. Der Wert von 24,4 °dH entsteht deshalb nicht zufällig, sondern aus dem langen Kontakt des Wassers mit den mineralreichen Schichten des fränkischen Untergrunds. Auch die Umgebung von Bad Windsheim erklärt den Unterschied zu vielen Nachbarorten. Richtung Uffenheim, Illesheim und Marktbergel bleibt das Wasser ebenfalls oft deutlich härter als in Teilen des übrigen Bayern, doch die Windsheimer Ebene liegt noch einmal in einem Gebiet, in dem Keuper, Gipskeuper und kalkige Bestandteile das Grundwasser stark prägen. Anders als in den Alpenrandregionen oder in Teilen des bayerischen Voralpenlands, wo Quellen aus kristallinem oder kalkärmerem Gebirge teils weicheres Wasser liefern, kommt Bad Windsheim aus einem offenen, landwirtschaftlich geprägten Becken mit mineralreichen Grundwasserleitern. Auch die kleinen Gewässer der Region, etwa Aisch und die Nebenbäche Richtung Bad Windsheimer Talraum, stehen sinnbildlich für diese fränkische Landschaft aus Muschelkalk, Keuper und Löss. Genau diese Schichten halten das Wasser nicht weich, sondern laden es mit Härtebildnern auf. Im Stadtgebiet fällt das im direkten Vergleich auf. Während manche Orte im Landkreis über Mischungen aus mehreren Fassungen oder über überregional zugeliefertes Wasser etwas niedrigere Werte erreichen, bleibt Bad Windsheim klar im harten Bereich, weil die örtliche Gewinnung aus dem mineralreichen Untergrund stammt. Der Charakter des Wassers passt damit zur Geologie der Kurstadt und ihres Umlands: kein Alpenwasser, keine Fernleitung aus einem großen Talsperrensystem, sondern fränkisches Grundwasser aus einer Landschaft, die seit Millionen Jahren von Keuper, Mergel und Kalk geprägt wird. Genau daraus erwächst der hohe Härtewert, der Bad Windsheim von vielen bayerischen Kommunen mit weicherem Wasser sichtbar absetzt.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Bad Windsheim

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber