Wasserhärte in Ipsheim

PLZ 91472 · Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bayern

24,1 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum

Website

Praktische Tipps bei 24,1 °dH

Spülmaschine

Bei 24,1 °dH in Ipsheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ipsheim liegt mit 24,1 °dH 6,8 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ipsheim
24,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ipsheim liegt mit 24,1 °dH 9,4 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ipsheim
24,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Bad Windsheim, St 24,4 °dH hart
Dietersheim 24,1 °dH hart
Osing 23,3 °dH hart
Obernzenn 23,4 °dH hart
Sugenheim 19,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ipsheim

Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim liegt am Übergang von den fränkischen Keuperlandschaften zur offenen Aischgrundmulde. Dort prägen Sandsteinkeuper, Mergel, Gips- und Tonlagen den Untergrund, daneben ziehen Muschelkalkzüge und Auen der Aisch, der Steinach und kleiner Seitentälchen durch die Landschaft. Genau diese Gesteinsfolge liefert viel Kalk und Magnesium ins Grundwasser. Das Wasser nimmt die Mineralien auf, bevor es aus tieferen Schichten gefördert wird. In Ipsheim schlägt sich das deutlich nieder: 24,1 °dH sind ein Zeichen für hartes Wasser aus wasserreichen, aber mineralstarken Schichten des fränkischen Beckens. Der Ort liegt zudem am Rand des Steigerwaldvorlands, wo Löss und Keuperverwitterung die Böden prägen und das versickernde Niederschlagswasser auf seinem Weg nach unten weiter mit Carbonaten angereichert wird. | Ipsheim selbst wird aus örtlichen Grundwasserfassungen versorgt, die über das Netz des örtlichen Zweckverbands beziehungsweise des regionalen Wasserversorgers eingespeist werden. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus Brunnen im näheren Einzugsgebiet des Aischgrunds und der Keuperhänge. Diese Förderbrunnen erschließen Schichten, die vom Regenwasser der umliegenden Hänge gespeist werden. Darum kommt das Wasser nicht weich und oberflächlich daher, sondern aus tiefen, mineralreichen Reserven. Der Versorger mischt je nach Netzabschnitt und Brunnenbetrieb, doch der Charakter bleibt klar fränkisch: grundwasserbetont, kalkreich und durch den geologischen Untergrund geprägt. | Gegenüber vielen Nachbarorten fällt Ipsheim mit seinem hohen Härtegrad deutlich auf. Orte mit stärkerem Einfluss von Sandstein oder mit anderer Brunnenmischung liegen oft spürbar niedriger, während Ipsheim im harten Bereich bleibt und damit eher zu den kalkreichen Teilen Mittelfrankens zählt. Im Vergleich zu weiten Teilen Bayerns, wo Alpenrand, Voralpenland oder einzelne Fernwassernetze häufig weichere bis mittlere Werte liefern, steht Ipsheim für das Gegenteil: lokales Grundwasser aus Keuper und Muschelkalk statt überregionaler Fernversorgung. Die Lage zwischen Bad Windsheim, Uffenheim und Neustadt an der Aisch macht den Ort zu einem typischen Beispiel für den fränkischen Wassercharakter, nur eben noch einen Tick mineralischer als viele Nachbarn.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber