Wasserhärte in Bartholomä

PLZ 73566 · Ostalbkreis, Baden-Württemberg

14,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Schwäbisch Gmünd

Website

Praktische Tipps bei 14,6 °dH

Spülmaschine

Bei 14,6 °dH in Bartholomä: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Bartholomä liegt mit 14,6 °dH 1,3 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Bartholomä
14,6
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Bartholomä liegt mit 14,6 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bartholomä
14,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Heubach 13,4 °dH mittel
Essingen 12,9 °dH mittel
Mögglingen 13,3 °dH mittel
Steinheim am Albuch 16,4 °dH hart
Oberkochen 15,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Bartholomä

Zwischen den Höhen des Albuchs und den sanften Mulden des Ostalbkreises sammelt sich das Wasser von Bartholomä auf einem geologischen Untergrund, der wenig nachgiebig ist. Kalk- und Dolomitgesteine der Schwäbischen Alb prägen den Untergrund, dazu kommen verwitterte Böden aus tonigen und lehmigen Ablagerungen. Regen versickert in den Klüften des Karstgesteins, löst dabei Kalk und Magnesium heraus und tritt erst später wieder als Grundwasser zutage. Die Nähe zu den Tälern von Rems und Kocher sorgt nicht für weiches Flusswasser im Hahn, sondern vor allem für eine Landschaft, in der Niederschläge schnell im Untergrund verschwinden und das Wasser auf seinem Weg Mineralstoffe aufnimmt. So entsteht in Bartholomä ein harter Wert von 14,6 °dH, höher als in vielen Orten des Landes, die stärker von Sandstein, Kies oder Mischwasser geprägt sind. Das Trinkwasser stammt hier aus der regionalen Albwasserversorgung über die Stadtwerke Schwäbisch Gmünd. Versorgt wird Bartholomä mit aufbereitetem Grundwasser aus dem Albvorland, das aus tiefen Brunnen und Quellfassungen im Verbundsystem der Albwasserversorgung stammt; je nach Netzabschnitt fließt außerdem Wasser aus den Anlagen des Landeswasserversorgers zu. Diese Leitungen greifen auf Gewinnungsgebiete zurück, die weit über die Gemeindegrenzen hinausreichen und das Wasser vor der Verteilung fachlich aufbereiten. Bartholomä sitzt damit in einem Versorgungsnetz, das für die Hochfläche der Ostalb typisch ist: keine lokale Talsperre, kein kleiner Dorfbrunnen, sondern ein überregionales System, das Höhenzüge, Täler und Gemeinden miteinander verbindet. Der Unterschied zu den Nachbarorten zeigt sich deutlich. Orte in Richtung Aalen, Heubach oder Schwäbisch Gmünd beziehen teils ähnliche, teils gemischtere Wässer und liegen je nach Netz in leicht anderen Härtebereichen. Bartholomä bleibt mit 14,6 °dH klar im harten Bereich und damit mineralischer als viele Gemeinden im westlichen Landesteil, wo Neckar, Rhein und größere Mischwasserverbünde oft weichere Werte bringen. Die Albhochfläche mit ihrem Karst, den spröden Kalkschichten und den kurzen Oberflächengewässern lässt das Wasser hier eben nicht weich werden, sondern macht es spürbar kalkreich. Genau darin liegt das örtliche Profil: ein Ostalb-Ort, dessen Trinkwasser die Geologie der Schwäbischen Alb unverkennbar mitträgt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Schwäbisch Gmünd

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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