Wasserhärte in Oberkochen

PLZ 73447 · Ostalbkreis, Baden-Württemberg

15,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Aalen

Website

Praktische Tipps bei 15,9 °dH

Spülmaschine

Bei 15,9 °dH in Oberkochen: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Oberkochen liegt mit 15,9 °dH genau im Durchschnitt (15,9 °dH).

Oberkochen
15,9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Oberkochen liegt mit 15,9 °dH 1,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Oberkochen
15,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Königsbronn 16,3 °dH hart
Aalen 15 °dH hart
Essingen 12,9 °dH mittel
Bartholomä 14,6 °dH hart
Steinheim am Albuch 16,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Oberkochen

15,9 °dH – was steckt dahinter? Oberkochen liegt am Rand der Schwäbischen Alb, dort, wo Kalkstein, Dolomit und verkarstete Schichten den Untergrund prägen. Das Wasser löst auf seinem Weg durch diese Gesteine viel Calcium und Magnesium heraus; genau daraus entsteht der harte Charakter des Trinkwassers. Hinzu kommt die Lage im Oberen Kochertal, wo Niederschläge und Quellwasser aus dem Albvorland und aus den kalkreichen Zonen des Härtsfelds zusammenkommen. Der Kocher selbst führt im Stadtgebiet kein weiches Gebirgswasser, sondern Wasser aus einem Einzugsraum, der geologisch klar auf Mineralien setzt. Darum fällt der Härtewert hier höher aus als in Orten mit mehr Buntsandstein, Granit oder reinem Quellenwasser. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Stadtwerke Aalen, die Oberkochen mitliefern. Es wird aus örtlichen Brunnen und Quellfassungen im Ostalbkreis ergänzt und über das Versorgungsnetz im Kochertal verteilt; je nach Betriebszustand fließen auch Mischungen aus den regionalen Gewinnungsgebieten in die Leitungen. Der Versorger nutzt damit kein weit entferntes Talsperrenwasser, sondern vor allem Wasser aus der eigenen Landschaft, aus den wasserreichen Karstbereichen der Ostalb. Genau dort liegt der Unterschied: Das Wasser kommt aus einem Umfeld mit viel Kalk, wenig weichen Sedimenten und starkem Gesteinskontakt. Oberkochen steht damit zwischen Albtrauf und Flusstal auf einer Seite, die dem Wasser mehr Härte mitgibt als vielen anderen Orten im Land. Im Vergleich zu Nachbarorten im Ostalbkreis zeigt sich das deutlich. In Aalen, Heidenheim oder entlang anderer Karstlagen der Schwäbischen Alb liegen die Werte oft ebenfalls im harten Bereich, während Gemeinden mit stärkerem Anteil an Sandstein oder mit Quellwasser aus tieferen, weniger kalkigen Schichten spürbar weicheres Wasser bekommen. Gegenüber dem Landesdurchschnitt von Baden-Württemberg wirkt Oberkochen damit eher mineralreich und markant. Der Ort profitiert von einer sicheren regionalen Versorgung, trägt aber die Handschrift seiner Geologie besonders klar im Glas.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Aalen

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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