Wasserhärte in Fichtelberg

12,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung Oberes Fichtelnaabtal

Website

Praktische Tipps bei 12,8 °dH

Spülmaschine

Bei 12,8 °dH in Fichtelberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Fichtelberg liegt mit 12,8 °dH 4,5 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Fichtelberg
12,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Fichtelberg liegt mit 12,8 °dH 1,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Fichtelberg
12,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Warmensteinach 3,9 °dH weich
Fichtelberg 9,2 °dH mittel
Mehlmeisel 9,2 °dH mittel
Warmensteinacher Forst-Nord 12,8 °dH mittel
Bischofsgrüner Forst 12,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Fichtelberg

Fichtelberg bezieht sein Trinkwasser über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Fichtelberger Gruppe aus dem Quell- und Brunnengebiet am Ochsenkopf und aus den nahegelegenen Quellfassungen im Fichtelgebirge. Das Wasser stammt aus den Höhenlagen zwischen Fichtelberg, Neubau und Bischofsgrün, wo versickerndes Niederschlagswasser in den verwitterten Graniten und Gneisen des Gebirgskamms gesammelt wird. Diese kristallinen Gesteine geben nur wenig Kalk an das Wasser ab, zugleich mischen sich im Untergrund aber auch Schichten mit stärker mineralisierenden Anteilen aus dem weiteren Einzugsgebiet, weshalb der Wert nicht sehr weich, aber auch nicht hart ausfällt. So landet Fichtelberg bei 12,8 °dH, also im mittleren Bereich, geprägt von einem Bergland, das Wasser schnell ableitet und dennoch über viele kleine Speicherzonen im Fels nachliefert. Der örtliche Versorger nutzt damit kein Flusswasser aus dem Tal der Fichtelnaab, sondern vor allem die Höhenquellen des Fichtelgebirges. Gerade dieser Unterschied ist typisch für den Ort. Unterhalb von Warmensteinach, Weidenberg oder Bayreuth speisen oft andere Einzugsräume und längere Leitungswege die Netze, dort fallen die Härtewerte teils anders aus. Fichtelberg liegt dagegen auf dem Rücken des Gebirges, nahe an den Quellhängen, wo Wasser aus dem Porenraum der Granitverwitterung und aus kleineren, felsigen Sammelbereichen gefasst wird. Das führt zu einem Wasser, das im Vergleich zu vielen bayerischen Regionen mit ihren kalkreicheren Böden und Muschelkalk- oder Alpenvorland-Schichten spürbar ausgewogener ist. Gerade im Landkreis Bayreuth zeigt sich dieser Kontrast deutlich. Orte im westlichen und südlichen Umland liegen häufiger in kalkhaltigeren Landschaften, während Fichtelberg vom rauen, kristallinen Fichtelgebirge geprägt bleibt. Die Härte von 12,8 °dH ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis der geologischen Lage zwischen Ochsenkopf, Fichtelsee und den Quellmulden oberhalb des Ortes. Das Trinkwasser trägt die Handschrift eines Mittelgebirges, nicht die eines Flachlands. Es kommt aus kurzen Wegen, aus klar gefassten Quellen und Brunnen in der Höhe, und es unterscheidet sich damit sichtbar vom bayerischen Durchschnitt dort, wo Flüsse breitere Talräume durchziehen und Kalkgestein stärker in das Wasser hineinwirkt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung Oberes Fichtelnaabtal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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