Wasserhärte in Haidmühle

PLZ 94145 · Freyung-Grafenau, Bayern

8,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald

Website

Praktische Tipps bei 8,4 °dH

Spülmaschine

Bei 8,4 °dH in Haidmühle: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Haidmühle liegt mit 8,4 °dH 8,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Haidmühle
8,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Haidmühle liegt mit 8,4 °dH 6,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Haidmühle
8,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Frauenberger u. Duschlberger Wald 8,4 °dH mittel
Leopoldsreuter Wald 8,4 °dH mittel
Graineter Wald 8,4 °dH mittel
Pleckensteiner Wald 8,4 °dH mittel
Philippsreuter Wald 8,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Haidmühle

Zwischen den bewaldeten Höhen des Bayerischen Waldes und den engen Tälern an der Grenze zu Tschechien sammelt sich rund um Haidmühle nur wenig lockeres Bodenmaterial. Das Gebiet um die Kalte Moldau und die kleinen Zuflüsse von Reschbach und Saußbach ist von hartem kristallinem Grund geprägt, vor allem von Granit und Gneis. Diese Gesteine geben dem Wasser kaum Kalk mit auf den Weg, doch das Grundwasser nimmt auf seinem Weg durch eiszeitliche Schuttdecken und verwitterte Hanglagen doch genug Mineralien auf, um bei 8,4 °dH im mittleren Bereich zu landen. Genau diese mittlere Härte passt zu einem Hochlagenort, in dem die Niederschläge reichlich sind, die Fließwege kurz bleiben und das Wasser schnell aus den Hängen in die Fassungen gelangt. Haidmühle bezieht sein Trinkwasser aus der örtlichen öffentlichen Versorgung über das Leitungsnetz des Wasserzweckverbands beziehungsweise der zuständigen Gemeindewerke im Bereich Freyung-Grafenau, gespeist aus Quell- und Grundwasserfassungen im nahen Wald- und Talraum. Entscheidend sind dabei die geschützten Einzugsgebiete im Umfeld der Grenzberge, nicht große Stauseen oder Fernwasser aus den Donauvorlanden. Das Wasser wird also dort gewonnen, wo der Regen auf die Höhen fällt, im Untergrund versickert und in gefassten Quellen wieder auftaucht. Die kurze Strecke durch die kristallinen Böden hält den Kalkgehalt niedriger als in vielen Orten des bayerischen Voralpenlands, zugleich aber höher als in sehr weichen Quellorten des Hochgebirges. Der Vergleich mit den Nachbarorten zeigt den Charakter des Grenzraums besonders deutlich. Richtung Freyung, Neureichenau oder Jandelsbrunn bleiben die Werte im Bayerischen Wald ebenfalls eher moderat, weil überall Granit, Gneis und sandige Verwitterungsdecken dominieren. Anders sieht es im übrigen Bayern aus: Im Alpenvorland, in Teilen Niederbayerns oder entlang kalkreicher Schichtstufen liegen vielerorts deutlich härtere Wässer an, während fränkische Sand- und Buntsandsteinräume oft weicheres Wasser liefern. Haidmühle steht dazwischen. Der Ort bekommt ein Waldgebirgswasser, geprägt von Höhenregen, kurzen Quellenläufen und mineralarmen Urgesteinen, aber nicht von extrem weichem Schmelzwasser oder sehr kalkreichem Tiefengrundwasser. Genau daraus entsteht der mittlere Wert, der den Ort im Landkreis Freyung-Grafenau klar von den kalkreicheren Regionen Bayerns absetzt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Bayerischer Wald

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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