Wasserhärte in Iggensbach

PLZ 94547 · Deggendorf, Bayern

10,4 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Markt Iggensbach

Website

Praktische Tipps bei 10,4 °dH

Spülmaschine

Bei 10,4 °dH in Iggensbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Iggensbach liegt mit 10,4 °dH 6,9 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Iggensbach
10,4
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Iggensbach liegt mit 10,4 °dH 4,3 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Iggensbach
10,4
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Schöllnach 9,7 °dH mittel
Winzer 12,3 °dH mittel
Außernzell 10,4 °dH mittel
Hofkirchen 11,6 °dH mittel
Hengersberg 4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Iggensbach

10,4 °dH — was steckt dahinter? In Iggensbach prägt das Wasser vor allem das Festgestein des Bayerischen Waldes und seines Vorlandes. Granit, Gneis und verwitterte Sande geben dem Grundwasser nur wenig Kalk mit auf den Weg. Darum bleibt die Härte im mittleren Bereich und liegt deutlich unter den Werten vieler Orte im südlichen Alpenvorland. Die Lage zwischen Donautal und den Höhenzügen Richtung Bayerischer Wald sorgt zudem dafür, dass sich Niederschläge rasch in den Böden und Klüften des Untergrunds sammeln, statt lange in kalkreichen Schichten zu zirkulieren. Auch die kleinen Bäche der Umgebung, die zum Einzugsraum der Ilz und schließlich zur Donau entwässern, spiegeln diese eher silikatische Geologie wider. Das Wasser nimmt auf seinem Weg wenig Calcium und Magnesium auf, aber auch nicht so wenig, dass es schon weich wäre. Genau daraus entsteht der mittlere Wert, der für den östlichen Landkreis Deggendorf typisch ist, während weiter südlich und westlich in kalkreicheren Landschaftsräumen oft härtere Werte gemessen werden. Das Trinkwasser von Iggensbach stammt aus dem örtlichen Verbund der Wasserversorgung des Marktes Iggensbach. Versorgt wird die Gemeinde über eigene Gewinnungsanlagen mit Grundwasser aus geschützten Brunnen im Gemeindegebiet und aus dem näheren Umland, das geologisch zum gleichen Vorland des Bayerischen Waldes gehört. Dort wird das Wasser gefasst, aufbereitet und ins Netz eingespeist. Die kurzen Wege sind ein Vorteil, weil die Qualität eng an die örtlichen Schichten gebunden bleibt. Anders als Orte mit Fernwasser aus großen Fluss- oder Talsperrensystemen bezieht Iggensbach sein Trinkwasser aus regionalen Ressourcen, die direkt unter den Wiesen, Feldern und Hanglagen rund um den Ort liegen. Der Unterschied zu den Nachbarorten im Landkreis Deggendorf zeigt sich vor allem in der geologischen Linie. Richtung Donauebene und in stärker kalkgeprägten Teilen Niederbayerns steigen die Härtewerte oft an, weil dort andere Sedimente und mehr gelöster Kalk im Wasser vorkommen. Iggensbach bleibt mit 10,4 °dH im Mittelfeld und steht damit zwischen den weicheren, silikatischen Einflüssen des Bayerischen Waldes und den härteren Wassergebieten weiter westlich und südlich. Gerade dieser Übergang macht den Ort besonders: kein alpines Kalkwasser, kein extrem weiches Waldwasser, sondern ein klar regionales Mittel aus Granituntergrund, Hangquellen und Grundwasser aus dem Deggendorfer Vorland.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Markt Iggensbach

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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