Wasserhärte in Ippesheim

PLZ 97258 · Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bayern

23,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

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Praktische Tipps bei 23,3 °dH

Spülmaschine

Bei 23,3 °dH in Ippesheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ippesheim liegt mit 23,3 °dH 6 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ippesheim
23,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ippesheim liegt mit 23,3 °dH 8,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ippesheim
23,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Seinsheim 30,8 °dH hart
Weigenheim 26,9 °dH hart
Gollhofen 28,6 °dH hart
Martinsheim 29,6 °dH hart
Oberickelsheim 30,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ippesheim

Unter Ippesheim liegt das Schichtstufenland des südlichen Steigerwaldvorlands. Der Untergrund besteht aus Keupergesteinen, vor allem aus Mergeln, Tonen, Sandsteinen und kalkhaltigen Lagen, die in der Trias abgelagert wurden, als hier noch ein flaches Becken mit wechselnden Fluss- und Lagunenmilieus lag. Später hob sich das Land, wurde zerlegt und von Regen, Bächen und Erosion freigelegt. Genau diese Mischung aus kalkführenden und tonigen Schichten prägt das Wasser. Wo Grundwasser durch solche Gesteine sickert, löst es Calcium und Magnesium heraus. Darum erreicht Ippesheim mit 23,3 °dH einen klar harten Wert. Das Wasser kommt nicht aus alpinen Reserven oder aus großen Fernleitungen, sondern aus lokalen Grundwasserleitern im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, gespeist aus den kiesig-sandigen und teils karbonatischen Ablagerungen der Umgebung zwischen Steigerwald und Ochsenfurter Gau. Die Versorgung läuft über die Fernwasserversorgung Franken und die örtlich angeschlossenen Netze des Zweckverbands. Das Rohwasser wird aus regionalen Brunnen im fränkischen Grundwasserraum gewonnen, aufbereitet und in das Netz eingespeist, das auch Ippesheim mit Ortsteilen wie Bullenheim und Herrnberchtheim verbindet. Entscheidend ist die Lage zwischen Mainfränkischem Becken und den Randhöhen des Steigerwalds: In den Tälern und Senken sammelt sich Grundwasser aus Niederschlägen, während die umgebenden Gesteine es mineralisch anreichern. Anders als Orte in Mittel- und Oberfranken mit weicheren Quellwässern aus Sandstein oder stärker von Talsperren beeinflussten Gebieten liegt Ippesheim deutlich auf der harten Seite. Auch gegenüber vielen Nachbarn im Aischgrund fällt der Ort durch den hohen Kalk- und Magnesiumgehalt auf, der aus den lokalen Schichten stammt und nicht aus oberflächennahem, weichem Hangwasser. Der Härtewert passt damit sauber zur Geologie des Weinlands am Rande des Steigerwalds. Der Boden liefert kein weiches Moor- oder Granitwasser, sondern ein fränkisches Grundwasser, das durch Mergel, Kalkanteile und Sandsteine gegangen ist. So entsteht ein Trinkwasserprofil, das Ippesheim von vielen Orten in Bayern unterscheidet: weniger weich als in alpennahen Regionen, mineralischer als in Sandsteinlandschaften, und klar geprägt von den Keuperlagen unter den Feldern, Weinbergen und Hängen des Umlands.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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