Wasserhärte in Königsbrück

PLZ 01936 · Bautzen, Sachsen

10,2 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Gruppenwasserwerk Laußnitz

Website

Praktische Tipps bei 10,2 °dH

Spülmaschine

Bei 10,2 °dH in Königsbrück: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Sachsen

Königsbrück liegt mit 10,2 °dH 4,6 °dH unter dem Durchschnitt (14,8 °dH).

Königsbrück
10,2
Sachsen
14,8

Vergleich mit Deutschland

Königsbrück liegt mit 10,2 °dH 4,5 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Königsbrück
10,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Laußnitz 10,5 °dH mittel
Neukirch 10,6 °dH mittel
Großnaundorf 10,5 °dH mittel
Schwepnitz 10,2 °dH mittel
Ottendorf-Okrilla 8 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Königsbrück

Der Landkreis Bautzen liegt am Übergang von der Lausitzer Heide- und Teichlandschaft zu den sandigen Ebenen und den Randlagen des Lausitzer Granitmassivs. Genau dieser Wechsel prägt das Trinkwasser in Königsbrück. Unter den Kiefern- und Heideflächen liegen vielerorts lockere Sande und Kiese, die Wasser rasch versickern lassen und nur wenig Kalk anreichern. Zugleich stehen in der weiteren Umgebung festere Gesteine und eiszeitliche Ablagerungen an, aus denen das Grundwasser auf dem Weg in die Gewinnungsbrunnen zusätzliche Mineralien löst. Auch die Schwarze Elster und ihre Niederungen wirken als wichtige Speicher- und Austauschzonen für das Grundwasser. So entsteht ein Härtewert von 10,2 °dH, also mittleres Wasser, das zwischen den sehr weichen Lausitzer Wald- und Moorbereichen und den härteren Vorkommen auf kalkreicheren Untergründen vermittelt. Königsbrück bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbands Gruppenwasserwerk Laußnitz, das von den Brunnen im Wassergewinnungsgebiet Laußnitz gespeist wird. Dort werden Grundwasserleiter in den sandigen und kiesigen Schichten des Niederlausitzer Beckens genutzt, die über die Jahre von Regenwasser gespeist werden. Die Aufbereitung und Verteilung laufen über die Anlagen des Verbands, der auch die Versorgung in den umliegenden Orten organisiert. Anders als Städte mit Fernwasser aus Talsperren oder großen Flusswasserwerken stützt sich Königsbrück auf lokales Grundwasser aus dem direkten Umland. Genau das verleiht dem Wasser seinen regionalen Charakter und hält es von den stark aufbereiteten Mischwässern entfernt, wie sie in anderen Teilen Sachsens vorkommen. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist deutlich spürbar. Richtung Dresden oder in Teile des Erzgebirgsvorlands steigt die Härte oft an, weil dort mehr kalk- und mineralhaltige Gesteine im Untergrund liegen. In den nördlichen und östlichen Teilen des Landkreises Bautzen bleiben die Werte häufiger im mittleren Bereich, weil Sand, Kies und Heideböden das Wasser weniger stark mineralisieren. Königsbrück steht damit zwischen zwei sächsischen Wasserwelten: nicht so weich wie in manchen Wald- und Moorgebieten der Oberlausitz, aber auch nicht so hart wie in Orten mit stärkerem Kalk- oder Lössuntergrund. Diese Lage am Rand der Lausitzer Geologie macht das Königsbrücker Trinkwasser eigenständig und klar regional geprägt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Gruppenwasserwerk Laußnitz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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