Wasserhärte in Landshut

PLZ 84026 · Landshut, Bayern

17,3 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Landshut

Website

Praktische Tipps bei 17,3 °dH

Spülmaschine

Bei 17,3 °dH in Landshut: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Landshut liegt mit 17,3 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Landshut
17,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Landshut liegt mit 17,3 °dH 2,6 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Landshut
17,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kumhausen 19,6 °dH hart
Altdorf 18 °dH hart
Ergolding 17,7 °dH hart
Tiefenbach 19,4 °dH hart
Adlkofen 18,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Landshut

Das Trinkwasser in Landshut kommt von den Stadtwerken Landshut aus dem Wasserwerk Siebensee und aus den Gewinnungsanlagen im Isarauenraum westlich der Stadt, vor allem aus Brunnenfeldern bei Altdorf und Eugenbach. Dort wird Grundwasser aus kiesigen Schichten gefördert, die von der Isar und ihren Nebenrinnen abgelagert wurden. Diese Schotterkörper reichen tief unter das Tal und speichern Wasser aus dem Einzugsgebiet zwischen Vilstal, Isartal und den Höhenzügen des Niederbayerischen Hügellands. Ergänzt wird die Versorgung je nach Betriebsführung durch weitere Tiefbrunnen im Landkreisgebiet, die an das Netz der Stadtwerke angebunden sind. Ein Talsperrenwasser spielt in Landshut keine Rolle; die Stadt stützt sich klar auf eigenes Grundwasser aus dem Umland. Der Härtewert von 17,3 °dH passt zu diesem Untergrund. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch kalkhaltige Kiese, Sande und ältere Sedimente der Molasse reichlich Calcium und Magnesium auf. Auch die geologische Umgebung prägt das Profil: südlich und westlich der Stadt liegen die jüngeren Schotter- und Auenablagerungen der Isar, nördlich und östlich folgt das Hügelland mit tonig-mergeligen Schichten, aus denen ebenfalls mineralreiches Sickerwasser in die Brunnen gelangt. Landshut liegt damit nicht in einem weichen Quellgebiet wie viele Orte im Bayerischen Wald, sondern in einem Grundwassersystem, das aus den eiszeitlichen Flussablagerungen der Isar lebt und deshalb deutlich härter ausfällt. Im Vergleich mit Nachbarorten zeigt sich der Unterschied deutlich. In Isarorten wie Moosburg, Altdorf oder Tiefenbach schwankt die Härte ebenfalls je nach Brunnenstandort, doch Landshut bleibt mit 17,3 °dH klar im harten Bereich. Gegenüber vielen Gemeinden Oberbayerns, die auf Alpenrandquellen oder auf aufbereitetes Mischwasser setzen, ist das Landshuter Wasser mineralischer und kräftiger im Charakter. Gegenüber Teilen des Bayerischen Waldes und der nördlichen Oberpfalz wirkt es deutlich härter, weil dort oft silikatische Gesteine und kühlere Quellgebiete vorherrschen. Landshut bezieht sein Wasser also nicht aus Fernleitungen, sondern aus dem eigenen Talraum der Isar und aus Brunnen im Landkreis Landshut, und genau diese regionale Grundwasserbasis prägt den Wert bis heute.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Landshut

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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