Wasserhärte in Ergolding

PLZ 84030 · Landshut, Bayern

17,7 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Landshut

Website

Praktische Tipps bei 17,7 °dH

Spülmaschine

Bei 17,7 °dH in Ergolding: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ergolding liegt mit 17,7 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Ergolding
17,7
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ergolding liegt mit 17,7 °dH 3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ergolding
17,7
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Landshut 17,3 °dH hart
Essenbach 18,5 °dH hart
Altdorf 18 °dH hart
Kumhausen 19,6 °dH hart
Adlkofen 18,7 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Ergolding

Ergolding liegt deutlich härter als viele Orte im niederbayerischen Hügelland und auch über dem bayerischen Durchschnitt. Mit 17,7 °dH zeigt das Trinkwasser den typischen Einfluss des Gäubodens und des tertiären Hügellands rund um Landshut: kalkhaltige Sedimente, Mergel und sandige Schichten geben beim Versickern viel Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Dazu kommt die Lage an der unteren Isar. Der Fluss und die eiszeitlich und nacheiszeitlich geprägten Schotter- und Kieskörper im Raum Landshut führen zu einem Grundwasser, das auf dem Weg durch die Untergründe Mineralien aufnimmt. Westlich und nördlich unterscheiden sich die Werte oft nur wenig, doch im direkten Vergleich mit Orten auf jüngeren, weicheren Deckschichten oder mit Mischwasser aus tieferen Fernleitungen fällt Ergolding durch die klar spürbare Härte auf. Gegenüber vielen bayerischen Kommunen mit alpinem Quellwasser aus Granit- oder Karstgebieten wirkt das Wasser hier deutlich kalkreicher und damit regional sehr eigenständig. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Stadtwerke Landshut, die Ergolding mitversorgen. Bezogen wird es überwiegend aus Grundwasserfassungen im Landshuter Versorgungsraum, vor allem aus den Brunnenfeldern im Isartal und den angrenzenden Schotterkörpern, wo das Wasser durch mächtige Kiesschichten natürlich gefiltert wird. Diese lokalen Fassungen liefern kein weiches Quellwasser aus den Alpen und auch kein Fernwasser aus einer Talsperre, sondern ein bodennahes, mineralreiches Grundwasser aus dem unmittelbaren Umfeld der Isar. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen bayerischen Orten, die auf Bergquellen, Talsperren oder sehr kalkarme Voralpenzuflüsse setzen. Ergolding hängt wasserwirtschaftlich eng mit dem Raum Landshut zusammen. Darum bleibt der Härtewert stabil im harten Bereich und spiegelt die Geologie der Region fast eins zu eins wider.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Landshut

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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