Wasserhärte in Plößberg

PLZ 95703 · Tirschenreuth, Bayern

8,1 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Steinwaldgruppe

Website

Praktische Tipps bei 8,1 °dH

Spülmaschine

Bei 8,1 °dH in Plößberg reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Plößberg liegt mit 8,1 °dH 9,2 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Plößberg
8,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Plößberg liegt mit 8,1 °dH 6,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Plößberg
8,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Püchersreuth 8 °dH weich
Flossenbürg 8,2 °dH weich
Floß 9,3 °dH mittel
Bärnau, St 8,1 °dH weich
Störnstein 9,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Plößberg

Plößberg liegt beim Trinkwasser spürbar weicher als viele Orte im bayerischen Durchschnitt. Mit 8,1 °dH bewegt sich das Wasser klar unter den Werten, die in weiten Teilen Nordbayerns aus kalkreicheren Schichten kommen. Der Grund liegt im Oberpfälzer Grundgebirge des Landkreises Tirschenreuth: Granit, Gneis und andere silikatische Gesteine geben nur wenig Calcium und Magnesium ab. Dazu kommen die Wald- und Moorlandschaften des Oberpfälzer Waldes, die das Sickerwasser lange filtern und mineralarm halten. Anders als in Regionen mit Muschelkalk oder Jura prägen hier keine mächtigen Kalkbänke das Wasser. Auch die Flussräume von Waldnaab und Ohře-Hebergebiet in der weiteren Umgebung liefern keine harte, kalkgesättigte Prägung, sondern gespeichertes Niederschlagswasser aus den Höhenzügen und Senken zwischen Tirschenreuth, Bärnau und Flossenbürg. Deshalb fällt Plößberg weicher aus als viele Orte im bayerischen Mittel, wo härteres Tiefenwasser häufiger ist. Konkreter kommt das Trinkwasser aus der örtlichen kommunalen Versorgung über den Zweckverband zur Wasserversorgung der Steinwaldgruppe, der Plößberg mit Grundwasser aus Fassungen und Brunnen im nördlichen Landkreis Tirschenreuth versorgt. Die Entnahmegebiete liegen in geschützten, waldreichen Einzugsräumen mit sandig-grusigen Deckschichten über dem Granituntergrund. Dort versickert Regen schnell, wird aber nur schwach mit Mineralien angereichert. Das Wasser gelangt über Aufbereitung, Speicherung und das Leitungsnetz in die Ortsteile und zu den Häusern. Talsperren spielen für Plößberg keine tragende Rolle; maßgeblich sind lokale Brunnen und Quellfassungen aus dem Hügelland zwischen den Nachbarorten. Genau diese regionale Eigenart unterscheidet Plößberg deutlich von Orten weiter südlich in Bayern, wo Flüsse aus Kalkgebieten und tiefere Grundwasserleiter oft deutlich härteres Wasser liefern. Im direkten Vergleich mit Nachbarorten im Landkreis zeigt sich Plößberg als eher weicher Wasserstandort. Richtung Tirschenreuth, Mähring oder Bärnau bleibt das Wasser zwar ebenfalls oft moderat, doch die geologische Lage in den Höhen des Oberpfälzer Waldes sorgt hier für einen besonders niedrigen Mineralgehalt. Gegenüber vielen bayerischen Ballungsräumen mit Wasser aus kalkreichen Schichten wirkt Plößberg dadurch deutlich zurückhaltender im Geschmack und im Gehalt an Härtebildnern. Die Ursache liegt nicht in einer einzelnen Quelle, sondern in der gesamten Landschaft: wenig Kalk im Untergrund, viel Wald über dem Grundgebirge und ein Wasserkreislauf, der vor allem vom Regen der Höhenzüge lebt. Genau daraus entsteht der weiche Charakter des Plößberger Trinkwassers.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Steinwaldgruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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