Wasserhärte in Rothenburg ob der Tauber, GKSt

PLZ 91541 · Ansbach, Bayern

17,6 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
Anzeige

Wasserversorger

Stadtwerke Rothenburg ob der Tauber

Website

Praktische Tipps bei 17,6 °dH

Spülmaschine

Bei 17,6 °dH in Rothenburg ob der Tauber, GKSt: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

Anzeige

Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Rothenburg ob der Tauber, GKSt liegt mit 17,6 °dH genau im Durchschnitt (17,3 °dH).

Rothenburg ob der Tauber, GKSt
17,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Rothenburg ob der Tauber, GKSt liegt mit 17,6 °dH 2,9 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Rothenburg ob der Tauber, GKSt
17,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neusitz 16 °dH hart
Gebsattel 16 °dH hart
Steinsfeld 19,5 °dH hart
Adelshofen 19,5 °dH hart
Insingen 17,4 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Rothenburg ob der Tauber, GKSt

17,6 °dH — was steckt dahinter? Rothenburg ob der Tauber liegt am Rand der Fränkischen Keuperlandschaft, dort, wo wasserführende Schichten aus Muschelkalk und Keuper mit kalkreichem Grundwasser arbeiten. Der Untergrund rund um die Tauber, die Seitentäler und die höher gelegenen Felder im Landkreis Ansbach gibt dem Wasser viel Calcium und Magnesium mit auf den Weg. Genau diese Gesteine prägen den Härtewert: kein alpines Schmelzwasser, sondern Grundwasser aus karbonatreichen Schichten. Die Tauber selbst liefert kein Trinkwasser, sie zeigt nur, wie die Landschaft das Wasser führt, speichert und mineralisiert. Auch die offenen Löss- und Ackerflächen zwischen den Ortsteilen und den Nachbarorten Richtung Gebsattel, Neusitz und Steinsfeld tragen dazu bei, dass Regenwasser langsam versickert und dabei weitere Mineralstoffe aus dem Untergrund löst. Das Trinkwasser kommt aus dem lokalen Netz der Stadtwerke Rothenburg ob der Tauber. Versorgt wird die Stadt aus eigenen Brunnen und Quellen im Umland, ergänzt durch ortsnahe Gewinnungsanlagen, die das Grundwasser aus den kalkreichen Schichten der Region fördern. Rothenburg hängt damit nicht an einer fernen Talsperre, sondern an einem System aus regionalen Förderstellen, das die Topografie zwischen Taubertal und Hochebene nutzt. Der Weg des Wassers bleibt kurz, die geologischen Spuren bleiben deutlich im Glas. Im Vergleich zu vielen Orten in Bayern liegt Rothenburg klar im härteren Bereich. In Teilen Oberbayerns oder in bergnahen Regionen ist Wasser oft weicher, weil dort andere Gesteine dominieren und Niederschläge anders versickern. Im Ansbacher Land ist hartes Wasser dagegen typisch, doch Rothenburg fällt mit seinem Wert im oberen Mittelfeld auf. Gegenüber Nachbarorten im Taubertal und auf den Keuperhöhen zeigt sich derselbe fränkische Fingerabdruck: kalkreich, bodennah gewonnen und stark von Muschelkalk und Keuper geprägt. Genau darin liegt das örtliche Profil des Rothenburger Trinkwassers.

Häufige Fragen

Anzeige

Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Rothenburg ob der Tauber

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

Passende Ratgeber