Wasserhärte in Weißenohe

PLZ 91367 · Forchheim, Bayern

14,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Weißenoher Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 14,3 °dH

Spülmaschine

Bei 14,3 °dH in Weißenohe: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Weißenohe liegt mit 14,3 °dH 3 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Weißenohe
14,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Weißenohe liegt mit 14,3 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Weißenohe
14,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Igensdorf 9,8 °dH mittel
Gräfenberg, St 15 °dH hart
Hiltpoltstein 14,8 °dH hart
Eckental 14,1 °dH mittel
Simmelsdorf 21 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Weißenohe

Zwischen den bewaldeten Höhen der Fränkischen Schweiz und den offenen Tälern der Schwabach liegt Weißenohe in einem Wassereinzugsgebiet, das vom Wechsel aus Kalkstein, Mergel und kiesigen Talablagerungen lebt. Der kleine Weißenohe-Bach und die Schwabach sammeln das Niederschlagswasser aus den Hängen, bevor es langsam in den Untergrund einsickert. Dort trifft es auf Jura-Gesteine mit Klüften und Karstspalten, nimmt Kalk und Magnesium auf und erreicht so den mittleren Härtebereich von 14,3 °dH. Die Böden rund um das Tal geben dem Wasser weniger weiche, sandige Prägung als die flacheren Sandgebiete im Westen des Landkreises; zugleich fehlt die starke Härte der südlicheren Muschelkalkräume. Weißenohe liegt damit an einer Übergangszone, in der das Grundwasser weder sehr weich noch deutlich hart aus den tieferen Kalkschichten kommt. Das Trinkwasser wird vor Ort vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Weißenoher Gruppe bereitgestellt. Die Versorgung speist sich aus örtlichen Brunnen und Quellen im Gemeindegebiet und im nahen Talraum, die das Grundwasser der Schwabach- und Weißenohe-Niederung erschließen. Diese örtliche Herkunft macht den Unterschied: Das Wasser kommt nicht aus einer fernen Talsperre, sondern aus dem direkten Umfeld der Ortschaft, aus Fassungen, die auf die geologischen Schichten unter den Hügeln abgestimmt sind. Dadurch bleibt das Profil konstant regional und trägt die Handschrift der fränkischen Karstlandschaft, in der Niederschläge schnell versickern und in den Gesteinsklüften mineralisiert wieder auftauchen. Gegenüber Nachbarorten im Landkreis Forchheim zeigt Weißenohe damit ein eigenes Profil. Orte auf sandigeren oder stärker durchlockerten Böden erhalten oft weicheres Wasser, während Gemeinden mit mehr Kalk- und Dolomitanteil deutlich härtere Werte melden. Auch im Vergleich zu vielen bayerischen Netzgebieten liegt Weißenohe im Mittelfeld: nicht so weich wie manche Voralpenorte mit Quellwasser aus kristallinen Hochlagen, aber spürbar milder als Standorte, die aus massiven Kalk- und Dolomitstöcken versorgt werden. Genau diese Lage zwischen Talgrund und Jura-Höhen prägt das Wasserbild des Ortes und erklärt, warum Weißenohe einen mittleren Härtewert hält, der klar zur Landschaft des Forchheimer Landes passt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Weißenoher Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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