Wasserhärte in Esslingen am Neckar

PLZ 73728 · Esslingen, Baden-Württemberg

12 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG

Website

Praktische Tipps bei 12 °dH

Spülmaschine

Bei 12 °dH in Esslingen am Neckar: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Esslingen am Neckar liegt mit 12 °dH 3,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Esslingen am Neckar
12
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Esslingen am Neckar liegt mit 12 °dH 2,7 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Esslingen am Neckar
12
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Ostfildern 14 °dH mittel
Denkendorf 15,1 °dH hart
Aichwald 15,1 °dH hart
Deizisau 14,8 °dH hart
Altbach 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Esslingen am Neckar

Zwischen Neckar, Metter, Sulzbach und den steilen Hängen des Schurwalds liegt Esslingen in einer Landschaft, die Wasser sammelt und zugleich schnell weiterleitet. Der Neckar schneidet tief durch das Tal, darüber wechseln Mergel, Keuper und Sandsteinlagen mit den Schottern der Talsohle. Diese Schichten geben dem Sickerwasser unterwegs Mineralstoffe mit, vor allem Calcium und Magnesium aus den kalk- und gipshaltigen Gesteinen des Keupers. Darum liegt die Härte des Trinkwassers hier bei 12 °dH und damit im mittleren Bereich. Das Wasser kommt nicht nur aus einem einzigen Quellgebiet, sondern aus dem Verbund der Stadtwerke Esslingen und regionaler Anlagen des Zweckverbandes Landeswasserversorgung, der Rohwasser aus dem Donauried und weiteren Gewinnungsgebieten aufbereitet und in das Netz einspeist. Ergänzend nutzt Esslingen örtliche Quellen und Brunnen in den Neckartälern und am Hangfuß des Schurwalds, wo Niederschläge in die lockeren Böden einsickern und langsam in die Versorgung gelangen. Esslingen unterscheidet sich damit deutlich von den Nachbarorten auf der Filderhochfläche und im weiteren Landkreis. In Richtung Stuttgart, Denkendorf oder Ostfildern ist das Wasser oft noch stärker vom regionalen Verbund und von härteren Mischungen geprägt, während tiefer im Neckartal einzelne Quell- und Brunnenfassungen den Charakter stärker mitbestimmen. Baden-Württemberg zeigt insgesamt ein breites Spektrum von sehr weichem Schwarzwaldwasser bis zu deutlich härteren Versorgungen auf der Schwäbischen Alb und in kalkreichen Keuperlandschaften. Esslingen liegt dazwischen, aber näher an den mineralreichen Tal- und Hügellagen als an den weichen Quellgebieten des Südwestens. Der Neckar selbst liefert kein Trinkwasser, prägt aber das Grundwasser über sein Tal, die Auen und die Schotterkörper am Flussrand. Genau daraus entsteht das Esslinger Profil: kein Gebirgswasser, kein besonders hartes Albwassser, sondern ein städtisches Mischwasser aus Tal, Hang und regionalem Verbund, das den geologischen Aufbau des Landkreises direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Esslingen am Neckar GmbH & Co. KG

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