Wasserhärte in Filderstadt

PLZ 70794 · Esslingen, Baden-Württemberg

11,9 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

EnBW Regional AG

Website

Praktische Tipps bei 11,9 °dH

Spülmaschine

Bei 11,9 °dH in Filderstadt: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Filderstadt liegt mit 11,9 °dH 4 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Filderstadt
11,9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Filderstadt liegt mit 11,9 °dH 2,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Filderstadt
11,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neuhausen auf den Fildern 13,9 °dH mittel
Leinfelden-Echterdingen 10,9 °dH mittel
Wolfschlugen 13,7 °dH mittel
Ostfildern 14 °dH mittel
Denkendorf 15,1 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Filderstadt

Die EnBW Regional AG versorgt Filderstadt mit Trinkwasser aus dem Bodensee-Wassersystem und ergänzt es je nach Netzabschnitt mit regional aufbereitetem Wasser aus dem Neckarraum. Das Rohwasser stammt aus dem Bodensee bei Überlingen und Sipplingen, außerdem aus den Uferfiltrat- und Grundwasserfassungen entlang des Neckars und seiner Zuflüsse. Von dort gelangt es über die Fernwasserversorgung und das Leitungsnetz des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung in den Landkreis Esslingen und weiter in die Filderorte. Der Härtewert von 11,9 °dH liegt im mittleren Bereich, weil sich hier weiches Fernwasser mit mineralreicherem regionalem Wasser mischt. Auf den Fildern treffen mächtige Lössdecken auf Mergel, Kalk und Ton des Keupers. Diese Schichten geben dem Wasser auf dem Weg durch den Untergrund Calcium und Magnesium mit. Der nahe Neckar und die Täler von Körsch und Aich prägen zusätzlich den Untergrund. So entsteht ein Trinkwasser, das nicht so weich ist wie reines Bodenseewasser, aber auch nicht so hart wie viele Quellen aus dem südwestlichen Landesteil. Filderstadt steht damit zwischen zwei Wasserräumen. Richtung Stuttgart und im Kern der Fildern dominiert oft Bodenseewasser mit sehr geringer Härte. In Filderstadt fällt der Wert höher aus, weil regionale Zuschläge aus dem Neckargebiet und den umliegenden Grundwasserzonen beigemischt werden. Das unterscheidet den Ort von vielen Nachbarn auf der Hochfläche, aber auch von Orten im Albvorland, wo kalkreiches Karstwasser deutlich härter ausfällt. Der Landkreis Esslingen zeigt genau diese Spannweite: oben auf den Fildern eher mittlere Werte, tiefer im Tal des Neckars und in den Randlagen teils andere Mischungen. Filderstadt bekommt damit ein Wasserprofil, das geologisch zur Lage zwischen Lössplatte, Keuperrücken und Flussauen passt. Der Versorger nutzt also kein einzelnes Quellgebiet, sondern ein abgestimmtes Verbundsystem aus Bodensee-Fernwasser und regionalen Brunnen und Fassungen, das die Eigenart des Ortes im Wasserhärtewert sichtbar macht.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: EnBW Regional AG

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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