Wasserhärte in Gebenbach

PLZ 92274 · Amberg-Sulzbach, Bayern

11,1 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH

Website

Praktische Tipps bei 11,1 °dH

Spülmaschine

Bei 11,1 °dH in Gebenbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Gebenbach liegt mit 11,1 °dH 6,2 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Gebenbach
11,1
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Gebenbach liegt mit 11,1 °dH 3,6 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Gebenbach
11,1
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hirschau, St 14 °dH mittel
Hahnbach 13,5 °dH mittel
Schnaittenbach, St 9,9 °dH mittel
Poppenricht 12,1 °dH mittel
Amberg 13,3 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Gebenbach

Unter Gebenbach liegt eine Landschaft aus dem Übergang zwischen Oberpfälzer Hügelland und den Ausläufern des Oberpfälzer Bruchschollenlandes. Unter dem Ort stehen vor allem verwitterte Gesteine des Rotliegenden, dazu sandige und tonige Schichten, örtlich auch mergelige Lagen. In der Umgebung haben Bäche wie der Gebenbach und die Zuflüsse der Vils über lange Zeit Material abgetragen, umgelagert und in den Talauen wieder abgesetzt. Wo Kalk führende Schichten oder kalkhaltige Sedimente mit im Spiel sind, steigt die Wasserhärte; wo Sandstein und Ton überwiegen, bleibt sie niedriger. Genau dieses Nebeneinander sorgt in Gebenbach für den mittleren Wert von 11,1 °dH: nicht so weich wie in rein sandigen Mittelgebirgslagen, aber auch nicht so hart wie in Gegenden mit mächtigen Kalk- und Dolomitpaketen. Der Untergrund gibt dem Wasser also Mineralien mit, ohne es stark zu belasten. Das Trinkwasser stammt aus dem Netz der Stadtwerke Amberg, die die Versorgung im nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach prägen und Gebenbach an das regionale Leitungsnetz anbinden. Das Wasser kommt aus gefassten Brunnen und Grundwassergewinnungen im Amberger Raum; dort wird es aus den wasserführenden Schichten des Tal- und Hügellandes gefördert, aufbereitet und nach Gebenbach weitergeleitet. Diese Herkunft erklärt auch den Unterschied zu Nachbarorten: Richtung Amberg und entlang der größeren Versorgungsachsen ist die Versorgung stärker vernetzt, während kleinere Orte im Umland je nach geologischem Untergrund spürbar andere Härtewerte zeigen können. Gegenüber Teilen Bayerns mit sehr weichem Voralpenwasser liegt Gebenbach klar über dem weichen Bereich, bleibt aber unter den hohen Härten vieler fränkischer Kalkgebiete. Der Ort trinkt damit ein Wasser, das aus dem eigenen Landschaftsraum kommt und dessen Mineralgehalt die lokale Geologie sauber widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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