Wasserhärte in Amberg

PLZ 92224 · Amberg, Bayern

13,3 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH

Website

Praktische Tipps bei 13,3 °dH

Spülmaschine

Bei 13,3 °dH in Amberg: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Amberg liegt mit 13,3 °dH 4 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Amberg
13,3
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Amberg liegt mit 13,3 °dH 1,4 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Amberg
13,3
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Kümmersbruck 16 °dH hart
Poppenricht 12,1 °dH mittel
Ammerthal 13,9 °dH mittel
Eichen 14 °dH mittel
Sulzbach-Rosenberg, St 14,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Amberg

Zwischen Vils, Naab und den sanften Hügeln der Oberpfälzer Alb sammelt sich das Wasser für Amberg auf einem Untergrund aus Kalk, Dolomit und Mergel. Diese Gesteine geben über Jahrzehnte Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab, dazu kommen die verkarsteten Höhenzüge und die Talfüllungen aus Sand und Kies. So entsteht ein mittlerer Härtebereich, der mit 13,3 °dH spürbar über dem vieler bayerischer Mittelgebirgsorte liegt. Die Vils schneidet durch das Stadtgebiet, die Naab prägt das weitere Einzugsgebiet, und beide Flusssysteme stehen für ein Wasser, das nicht aus einem einzigen Quellstrang kommt, sondern aus mehreren lokalen Grundwasserleitern. Genau diese geologische Mischung hält den Wert stabil im Bereich zwischen weich und hart und erklärt, warum Amberg nicht die sehr weichen Werte der Alpenrandgebiete erreicht. Das Trinkwasser stammt aus den Gewinnungsanlagen des Stadtwerks Amberg. Dort werden Grundwasserbrunnen im Umland genutzt, die die quartären Schotter- und Sandlagen sowie tiefere, durchlässige Schichten anzapfen. Ergänzt wird die Versorgung über Fassungen aus den wasserführenden Zonen des Amberger Beckens und des Vilstals; eine Talsperre spielt dabei keine Rolle. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise nah an der Natur des Untergrunds, nur mit den üblichen Schritten zur Sicherung von Qualität und Keimfreiheit. Der Versorger ist die Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH, die das Wasser im Stadtgebiet und in angeschlossenen Teilen des Landkreises bereitstellt. Gegenüber Sulzbach-Rosenberg, Schwandorf oder den Orten weiter Richtung Oberpfälzer Wald wirkt Amberg oft etwas kalkreicher, weil die Stadt stärker von den karbonatischen Gesteinen der nördlichen Frankenalb und den Sedimenten der Talräume beeinflusst ist. Im Vergleich zu vielen bayerischen Regionen mit alpinem Schmelzwasser oder reinen Sandböden liegt der Härtewert hier höher und konstanter. Zugleich bleibt er niedriger als in manchen Randlagen der Alb, wo Quellen aus reinem Kalkstein noch härter ausfallen. Amberg steht damit zwischen Flussniederung und Jurahöhen: kein weiches Voralpenwasser, aber auch kein extrem hartes Karstwasser, sondern ein örtlich geprägtes Mittelmaß aus Oberpfälzer Untergrund und Vilstal.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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