Wasserhärte in Großlangheim

PLZ 97320 · Kitzingen, Bayern

18 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

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Praktische Tipps bei 18 °dH

Spülmaschine

Bei 18 °dH in Großlangheim: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Großlangheim liegt mit 18 °dH 0,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Großlangheim
18
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Großlangheim liegt mit 18 °dH 3,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Großlangheim
18
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Rödelsee 30,4 °dH hart
Kleinlangheim 30,4 °dH hart
Schwarzach a.Main 29,1 °dH hart
Mainbernheim, St 21 °dH hart
Wiesenbronn 29 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Großlangheim

18 °dH (hart) — was steckt dahinter? Großlangheim liegt am Rand des fränkischen Weinlands, dort, wo Keuper- und Muschelkalkschichten den Untergrund prägen. Das Grundwasser löst auf seinem Weg durch kalk- und dolomitreiche Gesteine viel Calcium und Magnesium aus dem Boden. Genau deshalb fällt der Härtewert hier höher aus als in Gegenden mit Sandstein oder granitreichem Untergrund. Die flachen Lössdecken auf den Feldern ändern daran wenig, denn das Wasser stammt aus tieferen Grundwasserleitern, die über lange Zeit mit den Kalkschichten der Region in Kontakt stehen. Auch die Nähe zum Main und zu den kleineren Bachtälern des Landkreises Kitzingen prägt den Wasserhaushalt, weil sich die Neubildung des Grundwassers aus Niederschlägen und versickerndem Oberflächenwasser speist, das die Mineralien aus dem Untergrund mitnimmt. Das Trinkwasser in Großlangheim kommt aus dem Verbund der Fernwasserversorgung Franken und der örtlichen Versorgung über die Stadtwerke Kitzingen. Im Landkreis Kitzingen werden dafür vor allem Grundwasserbrunnen genutzt, ergänzt durch überörtlich eingespeistes Wasser aus dem fränkischen Fernwassernetz. Diese Kombination stabilisiert die Versorgung und erklärt, warum Großlangheim nicht am weicheren Mainwasser hängt, sondern ein deutlich mineralischeres Profil hat. Der Unterschied zu Nachbarorten ist spürbar: Orte weiter im Maintal oder mit stärkerem Fernwasseranteil liegen oft niedriger, während Gemeinden auf denselben kalkreichen Schichten ähnliche Werte zeigen. Gegenüber vielen Teilen Bayerns, vor allem dem Alpenvorland mit weicheren Quell- und Talsperrenwässern, steht Großlangheim klar auf der harten Seite. Der Ort teilt damit die geologische Handschrift des nördlichen Unterfrankens: wenig weiches Oberflächenwasser, dafür grundwassergeprägtes Trinkwasser aus kalkstarken Schichten.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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