Wasserhärte in Mainbernheim, St

PLZ 97350 · Kitzingen, Bayern

21 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Fernwasserversorgung Franken

Website

Praktische Tipps bei 21 °dH

Spülmaschine

Bei 21 °dH in Mainbernheim, St: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Mainbernheim, St liegt mit 21 °dH 3,7 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Mainbernheim, St
21
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Mainbernheim, St liegt mit 21 °dH 6,3 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Mainbernheim, St
21
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Iphofen, St 29 °dH hart
Rödelsee 30,4 °dH hart
Willanzheim 30,8 °dH hart
Kitzingen, GKSt 34,3 °dH hart
Großlangheim 18 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Mainbernheim, St

Zwischen den sanften Höhen des Steigerwalds und den offenen Muschelkalkflächen des Mainfränkischen Beckens liegt Mainbernheim, St. Das Wasser prägen hier Kalksteine, Mergel und Lössböden, die Regen rasch versickern lassen und das Grundwasser mit Calcium und Magnesium anreichern. Der nahe Main, die Talräume von Fränkischer Saale und Aisch sowie die tief eingeschnittenen Seitentäler steuern zwar den regionalen Wasserhaushalt, doch die Härte entsteht vor allem aus dem wasserreichen Kalkgestein der Umgebung. Ein Wert von 21 °dH passt genau zu diesem geologischen Rahmen: hartes Wasser aus einem Untergrund, der Mineralien nur langsam abgibt und damit dauerhaft mineralreiches Grundwasser liefert. Versorgt wird Mainbernheim, St. über die Fernwasserversorgung Franken, die im Landkreis Kitzingen weite Teile des Trinkwassers aus überregionalen Gewinnungsgebieten bezieht und über Brunnen und Aufbereitungsanlagen einspeist. Das Netz ist nicht nur auf örtliche Quellen angewiesen, sondern auf tiefere, geschützte Wasserfassungen aus fränkischen Grundwasserleitern, die wegen ihrer Kalkprägung ebenfalls hohe Härtewerte zeigen können. Dadurch stammt das Wasser hier nicht aus alpinen Talsperren oder weichen Mittelgebirgsquellen, sondern aus einem Untergrund, der deutlich mineralischer ist. Gegenüber vielen Orten in Ober- und Unterfranken liegt Mainbernheim, St. im härteren Bereich. In Teilen Bayerns, vor allem in den Mittelgebirgen mit Sandstein, Granit oder höheren Waldlagen, fällt das Trinkwasser spürbar weicher aus. Auch manche Nachbarorte im Kitzinger Raum liegen je nach eigenem Brunnenfeld unter oder über diesem Wert, doch Mainbernheim bleibt klar auf der kalkreichen Seite. Die Lage am Rand des Weinbaugebiets, zwischen Kitzingen, Iphofen und dem Main, spiegelt sich damit direkt im Glas wider: ein fränkisches Wasser, geprägt von Muschelkalk, Löss und dem geologischen Untergrund des Trockengebiets zwischen Flusstal und Hügelzug.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Fernwasserversorgung Franken

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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