Wasserhärte in Hirschfeld

PLZ 07554 · Greiz, Thüringen

18,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster – Greiz (ZV TAWEG)

Website

Praktische Tipps bei 18,9 °dH

Spülmaschine

Bei 18,9 °dH in Hirschfeld: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Thüringen

Hirschfeld liegt mit 18,9 °dH 2 °dH unter dem Durchschnitt (20,9 °dH).

Hirschfeld
18,9
Thüringen
20,9

Vergleich mit Deutschland

Hirschfeld liegt mit 18,9 °dH 4,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Hirschfeld
18,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Pölzig 22,4 °dH hart
Bethenhausen 22,4 °dH hart
Brahmenau 22,2 °dH hart
Großenstein 22 °dH hart
Schnaudertal 22,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Hirschfeld

Der Landkreis Greiz liegt am Übergang vom Thüringer Schiefergebirge zum ostthüringischen Hügelland. Diese Lage prägt das Wasser stärker als viele vermuten. Im Untergrund wechseln Tonschiefer, Grauwacken, Sandsteine und lössbedeckte Ackerflächen. Solche Gesteine geben auf ihrem Weg ins Grundwasser Kalk und Magnesium ab, und genau daraus entsteht die hohe Härte von 18,9 °dH in Hirschfeld. Südlich und östlich des Kreises verlaufen Flusssysteme von Weiße Elster, Weida und Elsterbergischen Zuflüssen, die seit jeher das Wasser durch Täler, Sickerzonen und lockere Schichten lenken. Wo das Wasser länger mit mineralreichen Schichten in Kontakt bleibt, fällt es härter aus als in den höher gelegenen, schieferdominierten Teilen Thüringens. Hirschfeld liegt damit nicht auf weichem Mittelgebirgswasser, sondern auf einem geologisch robusten, deutlich mineralisierten Untergrund. Das Trinkwasser für Hirschfeld stammt aus dem Verbund des Zweckverbandes Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster Greiz. Versorgt wird der Ort über das regionale Leitungsnetz aus Grundwasserfassungen und Quellgebieten im Landkreis, ergänzt durch Wasser aus den zentralen Anlagen des Versorgers. Die Rohwassergewinnung stützt sich auf Brunnen und Quellen im Einflussbereich der Weißen Elster und ihrer Nebentäler; dort wird das Wasser gefasst, aufbereitet und in die Ortschaften verteilt. Hirschfeld erhält damit kein lokales Einzelwasser aus nur einer kleinen Dorfquelle, sondern ein gemischtes Verbundwasser aus dem Greizer Versorgungsraum. Die Härte bleibt dennoch klar hoch, weil der Untergrund der Gewinnungsgebiete reich an gelösten Mineralien ist und die Aufbereitung vor allem der hygienischen Sicherheit dient, nicht einer starken Enthärtung. Gegenüber vielen Orten im Thüringer Wald oder im Schiefergebirge fällt Hirschfeld spürbar härter aus. Dort dominieren oft weichere, niederschlagsreiche Einzugsgebiete mit geringerer Mineralaufnahme. Auch innerhalb des Landkreises Greiz gibt es Unterschiede: näher an den höher gelegenen, silikatischen Rücken und an Quellgebieten mit schneller Abflussbildung wirkt das Wasser oft etwas weicher, während die tiefer eingeschnittenen Talräume der Weißen Elster und ihrer Zuflüsse mehr gelöste Härtebildner mitführen. Hirschfeld steht damit eher auf der mineralreichen Seite des Kreises. Die Lage zwischen Tal- und Hügelland, die schiefer- und sandsteinreichen Schichten sowie die regionale Verbundversorgung erklären zusammen, warum das Wasser hier deutlich härter ist als in vielen Nachbarorten im Thüringer Bergland.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung Weiße Elster – Greiz (ZV TAWEG)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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