Wasserhärte in Krems II

PLZ 23827 · Segeberg, Schleswig-Holstein

15,2 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserbeschaffungsverband Wakendorf I

Website

Praktische Tipps bei 15,2 °dH

Spülmaschine

Bei 15,2 °dH in Krems II: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Krems II liegt mit 15,2 °dH 1,3 °dH über dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Krems II
15,2
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Krems II liegt mit 15,2 °dH genau im bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Krems II
15,2
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Groß Rönnau 14,7 °dH hart
Klein Rönnau 14,7 °dH hart
Rohlstorf 13,3 °dH mittel
Wensin 16,3 °dH hart
Blunk 15,6 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Krems II

Der Kreis Segeberg liegt an einer geologischen Nahtstelle zwischen der sandigen Geest und den von der letzten Eiszeit aufgeworfenen Moränenzügen. Diese Landschaft prägt auch Krems II. Südlich und östlich liegen hügelige Grund- und Endmoränen mit Geschiebemergel, nordwärts ziehen sich glaziale Sande und Niederungen zur Trave und zu den Seen des nördlichen Kreisgebiets. Solche Böden und Gesteine geben dem Grundwasser viel Kontaktfläche mit Kalk und Magnesium aus dem Geschiebemergel. Darum erreicht das Trinkwasser hier 15,2 °dH und fällt klar in den harten Bereich. Die Nähe zu wasserführenden Niederungen und ehemaligen Schmelzwasserrinnen sorgt zugleich dafür, dass das Wasser aus tieferen Grundwasserleitern gewonnen wird, die in dieser Landschaft mineralreicher sind als die flacheren, sandigen Vorkommen an der Westküste Schleswig-Holsteins. Krems II wird über das Netz des Wasserbeschaffungsverbands im Kreis Segeberg versorgt, der das Trinkwasser aus regionalen Grundwasserbrunnen im Kreisgebiet bezieht und über das örtliche Leitungsnetz verteilt. Das Wasser stammt nicht aus einer Talsperre, sondern aus gefassten Brunnen in den grundwasserreichen Sander- und Moränenbereichen des Kreises. Diese Gewinnung passt zur Landschaft zwischen Segeberger Forst, den Niederungen der Trave und den kleinen Seen und Bächen der Umgebung. Die Aufbereitung bleibt vergleichsweise schlank, weil das Rohwasser bereits aus tiefen, geschützten Aquiferen kommt. Genau dort liegt auch der Ursprung des höheren Härtegrads: Das Wasser löst unterwegs Mineralien aus den eiszeitlichen Ablagerungen und dem kalkhaltigen Geschiebemergel der Region. Gegenüber den Nachbarorten wirkt Krems II deutlich mineralischer als viele Gemeinden in Schleswig-Holstein, vor allem dort, wo die Grundwasserleiter sandiger und ärmer an Kalk sind. An der Nord- und Ostseeküste liegen vielerorts weichere oder wechselnde Werte vor, während im Kreis Segeberg harte Wässer häufiger vorkommen. Auch im Vergleich zu Orten mit direkter Anbindung an große Verbundnetze bleibt Krems II stärker von den lokalen eiszeitlichen Schichten geprägt. Die Gemeinde sitzt damit mitten in einer Region, in der die Geologie das Glas füllt: Moränen, Sande, Niederungen und die Grundwasserbrunnen des Kreisverbands bestimmen den Charakter des Trinkwassers weit stärker als ein überregionaler Fernbezug.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserbeschaffungsverband Wakendorf I

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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