Wasserhärte in Laubach

PLZ 35321 · Gießen, Hessen

16,9 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG)

Website

Praktische Tipps bei 16,9 °dH

Spülmaschine

Bei 16,9 °dH in Laubach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Laubach liegt mit 16,9 °dH 1,2 °dH über dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Laubach
16,9
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Laubach liegt mit 16,9 °dH 2,2 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Laubach
16,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Grünberg 14,9 °dH hart
Mücke 15,1 °dH hart
Hungen 18,5 °dH hart
Schotten 14,3 °dH mittel
Lich 16,9 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Laubach

Laubach wird vom Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe mit Trinkwasser aus dem oberhessischen Quell- und Brunnengebiet versorgt, vor allem aus den Gewinnungsanlagen im Vogelsberg und aus den Fassungen im Umfeld der Stadtteile Gonterskirchen, Ruppertsburg und Freienseen. Hinzu kommen Einspeisungen aus dem Verbund des Landkreises Gießen, der das Wasser zwischen den einzelnen Hochbehältern und Netzen ausgleicht. Die Herkunft ist damit klar ländlich geprägt: kein reines Fernwasser, sondern ein Gemisch aus lokalen Quellen und tiefen Brunnen, das in den Ortsnetzen von Laubach ankommt. Gerade diese Mischung trifft auf ein Gebiet, das geologisch vom Vogelsberg und von den fruchtbaren, aber kalkhaltigen Böden des Gießener Beckens beeinflusst ist. Basaltische Gesteine, Lössdecken und mergelige Schichten geben dem Wasser auf seinem Weg viel Calcium und Magnesium mit. Deshalb liegt die Härte hier bei 16,9 °dH und damit deutlich höher als in vielen Orten des Mittelhessischen Berglands. Der Härtewert passt zur Landschaft zwischen Wetterau, Vogelsberg und dem Talraum der Horloff. Aus dem vulkanischen Untergrund des Vogelsbergs lösen sich Mineralien, aus den Randlagen des Beckens kommen weitere gelöste Stoffe hinzu. Auch die kleinen Fließgewässer der Umgebung, etwa die Seenbäche und Zuflüsse Richtung Wetter und Horloff, zeigen, wie stark Wasser hier mit dem Boden in Kontakt steht, bevor es gefasst wird. Laubach liegt damit in einem Teil Hessens, in dem Grundwasser oft spürbar mineralreicher ist als in Orten mit reinem Wald- oder Sandsteinuntergrund. Gegenüber Nachbarorten wie Grünberg, Lich oder Hungen fällt vor allem die solide mittlere bis höhere Härte auf; im Vergleich zu manchen westhessischen oder taunusnahen Versorgungsgebieten ist Laubachs Wasser deutlich kalkreicher. Auch innerhalb des Landkreises Gießen zeigt sich der Unterschied: Orte mit stärkerem Fernwasseranteil liegen oft niedriger, während Laubach eng an die regionalen Quellen und Brunnen des Oberhessischen Verbunds gebunden bleibt. Genau daraus entsteht das lokale Profil des Trinkwassers: oberhessisch, mineralisch, geologisch klar geprägt und eng mit dem Vogelsberg verbunden.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oberhessische Versorgungsbetriebe AG (OVAG)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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