Wasserhärte in Münstertal/Schwarzwald

PLZ 79244 · Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg

1,9 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

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Wasserversorger

Gemeindewerke Münstertal

Website

Praktische Tipps bei 1,9 °dH

Spülmaschine

Bei 1,9 °dH in Münstertal/Schwarzwald reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Baden-Württemberg

Münstertal/Schwarzwald liegt mit 1,9 °dH 14 °dH unter dem Durchschnitt (15,9 °dH).

Münstertal/Schwarzwald
1,9
Baden-Württembe...
15,9

Vergleich mit Deutschland

Münstertal/Schwarzwald liegt mit 1,9 °dH 12,8 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Münstertal/Schwarzwald
1,9
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Staufen im Breisgau 19 °dH hart
Sulzburg 14,3 °dH mittel
Ballrechten-Dottingen 18 °dH hart
Bollschweil 10,5 °dH mittel
Böllen 6,7 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Münstertal/Schwarzwald

Münstertal liegt dort, wo der Schwarzwald aus kristallinem Grundgebirge aufsteigt. Unter dem Tal dominieren Gneise und Granite, dazu verwitterte Hangschuttdecken und schmale Böden aus sandigem, sauerem Material. Kalk, Mergel oder mächtige Moränen prägen diesen Talgrund kaum. Das Regenwasser versickert rasch, läuft nur kurz über die Hänge und nimmt dabei wenig gelöste Mineralien mit. Genau daraus entsteht die sehr geringe Wasserhärte von 1,9 °dH. Die Talbäche des Münstertals speisen sich vor allem aus Quellmulden an den bewaldeten Flanken und aus dem Niederschlag, der in den kühlen Westhängen des Schwarzwalds gesammelt wird. Harte Kalkschichten fehlen fast völlig, deshalb bleibt das Wasser so weich und klar. Das Trinkwasser kommt aus den örtlichen Quellfassungen und Brunnen des Münstertals und wird über die kommunale Versorgung der Gemeinde bereitgestellt. Zuständig ist die Gemeindewerke Münstertal, die die Quellgebiete im Tal und an den Hängen erschließt und das Wasser ohne langen Weg ins Netz gibt. Im Vergleich zu Staufen im Breisgau, Bad Krozingen oder den Orten im Rheintal ist Münstertal deutlich weicher versorgt, weil dort häufig Löss, Kalkanteile oder wärmere Niederungsböden den Mineralgehalt anheben. Gegenüber vielen Gemeinden in Baden-Württemberg liegt Münstertal am unteren Rand der Härteskala. Das passt zur Lage am Rand des südlichen Schwarzwalds: viel Niederschlag, wenig Kalk, kurze Wege vom Quellgebiet bis zum Hahn. So bleibt das Wasser hier ein unmittelbares Produkt des Gebirges selbst.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Gemeindewerke Münstertal

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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