Wasserhärte in Ringelai

PLZ 94160 · Freyung-Grafenau, Bayern

8,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Ringelai und Umgebung

Website

Praktische Tipps bei 8,5 °dH

Spülmaschine

Bei 8,5 °dH in Ringelai: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Ringelai liegt mit 8,5 °dH 8,8 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Ringelai
8,5
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Ringelai liegt mit 8,5 °dH 6,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Ringelai
8,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Hohenau 8,5 °dH mittel
Perlesreut 9,3 °dH mittel
Freyung, St 9,3 °dH mittel
Grafenau, St 8,4 °dH mittel
Neuschönau 9,4 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Ringelai

Ringelai liegt mit 8,5 °dH spürbar unter vielen Orten im Bayerischen Wald, die wegen ihres kristallinen Untergrunds oft noch weicheres Wasser melden, und zugleich unter dem bayerischen Durchschnitt, der vielerorts in den mittleren bis höheren Härtebereichen liegt. Der Grund sitzt im Boden unter dem Ort: Granit und Gneis aus dem Kristallin des Bayerischen Waldes geben dem Wasser nur wenig Kalk mit auf den Weg. Wo Regenwasser durch diese harten, arm an löslichen Mineralen aufgebauten Gesteine sickert, bleibt es vergleichsweise weich. Erst in Bereichen mit mehr Lockersedimenten, tonigen Einträgen oder kalkhaltigen Schichten steigt die Härte stärker an. Genau deshalb liegt Ringelai zwischen den sehr weichen Quellgebieten des inneren Waldlands und den härteren Versorgungsräumen weiter westlich und nördlich. Auch die Lage im Einzugsgebiet kleiner Bäche, die zur Ilz und in das Flusssystem der Donau entwässern, prägt die Zusammensetzung: kurzes Fließwasser, wenig Kalkkontakt, klare, mineralarme Prägung. Das Trinkwasser kommt nicht aus Talsperren, sondern aus lokalen Fassungen im Gemeindegebiet und aus dem Verbund der Versorgungsstrukturen im Landkreis Freyung-Grafenau. Zuständig ist der Zweckverband zur Wasserversorgung der Ringelai und Umgebung, der die Ortsteile über Tiefbrunnen und Quellfassungen aus dem nahen Wald versorgt. Die Gewinnungsgebiete liegen in den bewaldeten Höhenzügen um Ringelai, dort, wo Niederschlag versickert und in geschützten Schichten wieder gefasst wird. Die Wasseraufbereitung bleibt entsprechend schlank, weil die Rohwasserqualität aus den Quell- und Brunnenbereichen des Granitgebiets von Natur aus günstig ist. Anders als in Teilen Niederbayerns mit stärker kalkgeprägten Grundwässern kommt Ringelai ohne harte Fernwasserprägung aus. Der Unterschied zu den Nachbarorten ist damit klar hörbar im Glas: Gegenüber Orten mit stärker landwirtschaftlich oder sedimentär geprägten Grundwasservorkommen bleibt Ringelais Wasser moderat mineralisiert und klar auf das Waldgebirge zurückzuführen. Freyung, Grainet oder Perlesreut liegen ebenfalls im Einfluss des kristallinen Bayerischen Waldes, doch lokale Unterschiede im Untergrund und in den Fassungsbereichen verschieben die Härtewerte von Ort zu Ort. Ringelai steht dabei in einer typischen, aber nicht beliebigen Mitte: nicht so weich wie reine Quellorte im Hochwald, nicht so kalkreich wie viele Gemeinden jenseits der Waldgrenze. Die 8,5 °dH sind ein Fingerabdruck der Landschaft selbst, geprägt von Granit, Gneis, Waldhängen und kurzen Bächen, die das Wasser auf direktem Weg in die Haushalte bringen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Ringelai und Umgebung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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