Wasserhärte in Schrecksbach

PLZ 34637 · Schwalm-Eder-Kreis, Hessen

11,8 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserversorgung Schwalm-Eder

Website

Praktische Tipps bei 11,8 °dH

Spülmaschine

Bei 11,8 °dH in Schrecksbach: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Hessen

Schrecksbach liegt mit 11,8 °dH 3,9 °dH unter dem Durchschnitt (15,7 °dH).

Schrecksbach
11,8
Hessen
15,7

Vergleich mit Deutschland

Schrecksbach liegt mit 11,8 °dH 2,9 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Schrecksbach
11,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Neukirchen 13,9 °dH mittel
Willingshausen 12 °dH mittel
Ottrau 12,2 °dH mittel
Antrifttal 10,8 °dH mittel
Alsfeld 10,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Schrecksbach

Unter Schrecksbach liegt kein Kalkgebirge, sondern der typische Untergrund des Schwalmgebiets: Buntsandstein, tonige Mergel und kiesige Ablagerungen aus den Flussläufen der Schwalm und ihrer Nebenbäche. Diese Schichten sind in der Landschaft rund um den Kellerwald und die Schwalm in langen Erdzeitaltern entstanden, dann durch Verwitterung, Eiszeiten und die Arbeit der Flüsse umgelagert worden. Wo Sand und Kies dominieren, bleibt Wasser oft weicher; wo mergelige und kalkhaltige Anteile stärker mitwirken, steigt die Härte. Der Messwert von 11,8 °dH passt deshalb zu einem Mischwasser aus Grundwasser, das auf seinem Weg durch die Schichten Mineralien aus dem Untergrund aufnimmt, ohne in den harten Bereich zu rutschen. Schrecksbach liegt damit zwischen den eher weicheren Quellen aus sandigen Beckenlagen und den deutlich härteren Wässern dort, wo Muschelkalk oder stark karbonathaltige Schichten näher an der Oberfläche stehen. Das Trinkwasser kommt nicht aus einer Talsperre, sondern aus örtlichen Grundwasserfassungen des regionalen Netzverbunds. Zuständig ist die Wasserversorgung Schwalm-Eder, die die Gemeinde über Brunnen und Leitungen mit aufbereitetem Rohwasser versorgt. In einem Ort wie Schrecksbach ist gerade diese Nähe zum Untergrund entscheidend: Das Wasser wird in der Schwalmniederung und den angrenzenden Löss- und Sandbereichen gefasst, wo Niederschlag langsam versickert, von den Böden gefiltert wird und in tieferen Schichten wieder gefördert werden kann. Flüsse wie die Schwalm prägen dabei nicht nur das Landschaftsbild, sondern auch die Neubildung des Grundwassers. Gegenüber Orten mit mehr Kalk im Untergrund bleibt Schrecksbach spürbar moderater, während manche Nachbargemeinden im Schwalm-Eder-Kreis je nach Fassungsgebiet etwas weichere oder etwas härtere Werte melden. Innerhalb Hessens liegt der Ort damit im Mittelfeld, deutlich entfernt von sehr weichen Mittelgebirgswässern und ebenso fern von den härteren Karstgebieten in anderen Landesteilen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserversorgung Schwalm-Eder

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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