Wasserhärte in Sülfeld

PLZ 23867 · Segeberg, Schleswig-Holstein

11,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Schleswig-Holstein Netz

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Praktische Tipps bei 11,6 °dH

Spülmaschine

Bei 11,6 °dH in Sülfeld: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Schleswig-Holstein

Sülfeld liegt mit 11,6 °dH 2,3 °dH unter dem Durchschnitt (13,9 °dH).

Sülfeld
11,6
Schleswig-Holst...
13,9

Vergleich mit Deutschland

Sülfeld liegt mit 11,6 °dH 3,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Sülfeld
11,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Grabau 13,1 °dH mittel
Nienwohld 11,5 °dH mittel
Elmenhorst 13,1 °dH mittel
Neritz 13,1 °dH mittel
Bargfeld-Stegen 11,6 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Sülfeld

Zwischen den sanften Geländewellen der holsteinischen Geest und den feuchten Niederungen des Alster-Laufs liegt Sülfeld in einem Wasserrraum, der stark von Eiszeitablagerungen geprägt ist. Sand, Kies und Geschiebelehm bestimmen hier den Untergrund. Solche Schichten speichern Niederschläge gut, lassen sie aber nur langsam in tiefere Horizonte sinken. Auf dem Weg dorthin löst das Wasser Kalk aus dem Untergrund, vor allem aus mergeligen und kalkhaltigen Bestandteilen der quartären Sedimente. So entsteht der mittlere Härtewert von 11,6 °dH. Er ist typisch für Orte am Übergang zwischen den sandigen Geestflächen des Kreises Segeberg und den etwas kalkreicheren Bereichen Richtung Hamburger Umland. Die umliegenden Bäche und Niederungszüge speisen keinen großen Fluss direkt, aber sie markieren die Wege, auf denen Regenwasser in die Grundwasserleiter gelangt und dort gesammelt wird. Das Trinkwasser in Sülfeld kommt aus dem Netz der Schleswig-Holstein Netz AG, die die Versorgung im Verbund mit dem regionalen Wasserwerk organisiert. Gefördert wird es aus tiefen Grundwasserbrunnen im Hamburger Umland und in angrenzenden Gewinnungsgebieten des Kreisgebiets, wo mehrere Brunnenfelder das Wasser aus geschützten Sand- und Kiesschichten ziehen. Anders als in Regionen mit Talsperren oder Oberflächenwasser stammt das Wasser hier fast vollständig aus dem Untergrund. Die Aufbereitung bleibt deshalb vergleichsweise zurückhaltend und dient vor allem der Sicherung von Qualität und Gleichmäßigkeit. Sülfeld liegt damit in einer Versorgungslandschaft, die auf zuverlässige Grundwasserressourcen setzt, wie sie für den nördlichen Teil Schleswig-Holsteins typisch sind. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich Sülfeld mittig. Norderstedt und die Gemeinden am Rand des Hamburger Speckgürtels erhalten oft ähnlich mineralreiches Wasser aus dem gleichen großräumigen Verbund. Richtung nordwestliche Geest und in vielen Teilen des übrigen Schleswig-Holsteins fallen die Werte aber häufiger weicher aus, weil dort sandige, kalkärmere Schichten stärker dominieren. Küstennahe Orte liegen wiederum oft in einem anderen hydrogeologischen Milieu mit stärker schwankenden Einflüssen aus Marsch und Niederung. Sülfeld steht damit für eine klare Segeberger Zwischenlage: nicht extrem hart, nicht weich, sondern ein Grundwasser, das seinen Weg durch eiszeitliche Sande und Geschiebelehme genommen hat und die Landschaft im Geschmack und in der Mineralik deutlich widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Schleswig-Holstein Netz

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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