Wasserhärte in Amorbach, St

PLZ 63916 · Miltenberg, Bayern

8,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Trinkwasserzweckverband Amorbach und Umgebung

Website

Praktische Tipps bei 8,6 °dH

Spülmaschine

Bei 8,6 °dH in Amorbach, St: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Amorbach, St liegt mit 8,6 °dH 8,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Amorbach, St
8,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Amorbach, St liegt mit 8,6 °dH 6,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Amorbach, St
8,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Weilbach 7,9 °dH weich
Schneeberg 9,6 °dH mittel
Kirchzell 8,3 °dH weich
Miltenberg, St 8,2 °dH weich
Kleinheubach 8,1 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Amorbach, St

Die Wasserversorgung für Amorbach wird vom Trinkwasserzweckverband Amorbach und Umgebung getragen und speist sich aus örtlichen Quellen und Brunnen im Buntsandsteingebiet des Odenwalds. Prägend sind die Fassungen im Talraum von Amorbach sowie die Quellgebiete an den Hängen Richtung Beuchen und Boxbrunn, wo Niederschlagswasser in den stark zerklüfteten Sandsteinschichten versickert, sich mineralisch anreichert und erst nach längerer Fließstrecke wieder gefasst wird. Ergänzend sichern Brunnen im Mühlbachtal und im Umfeld der Amorbacher Gemarkung die Versorgung. Diese Herkunft aus Sandstein und den darüberliegenden lockeren Verwitterungsdecken erklärt den mittleren Härtewert von 8,6 °dH: Das Wasser nimmt im Untergrund nur begrenzt Calcium und Magnesium auf, bleibt aber spürbar mineralischer als in den weicheren Oberfrankensystemen. Der Einfluss von Main und Mud ist indirekt, denn die Täler strukturieren die Entwässerung, die eigentliche Rohwasserbildung geschieht in den höher gelegenen Quellhorizonten des Odenwalds und nicht aus Flusswasser. Amorbach liegt damit zwischen zwei Wasserwelten. Nördlich und westlich, Richtung Miltenberg und Elsenfeld, finden sich im Maintal oft andere Förderbedingungen mit stärker vom Talgrund und von Aufbereitungsanlagen geprägten Wässern. Südlich und östlich, in Richtung Kirchzell, Weilbach und Schneeberg, bestimmen ebenfalls Buntsandstein und Waldhänge das Bild, doch die einzelnen Fassungen liefern je nach Ort deutlich weichere oder etwas härtere Werte. Amorbach fällt mit 8,6 °dH in Bayern in den mittleren Bereich und liegt näher an einem ausgewogenen Mischwasser als an den sehr weichen Wässern vieler alpiner oder voralpiner Regionen. Der lokale Untergrund aus Sandstein, tonigen Zwischenlagen und schmalen Talsohlen sorgt dafür, dass das Trinkwasser hier weder extrem kalkarm noch stark kalkhaltig ankommt. Genau diese geologische Lage macht den Unterschied zu Orten am Mainufer und zu vielen Gemeinden im bayerischen Süden, wo andere Gesteine und größere Fernwassersysteme das Wasserbild stärker prägen.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Trinkwasserzweckverband Amorbach und Umgebung

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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