Wasserhärte in Bodenmais

PLZ 94249 · Regen, Bayern

9,6 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Wasserwerk der Gemeinde Bodenmais

Website

Praktische Tipps bei 9,6 °dH

Spülmaschine

Bei 9,6 °dH in Bodenmais: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Bodenmais liegt mit 9,6 °dH 7,7 °dH unter dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Bodenmais
9,6
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Bodenmais liegt mit 9,6 °dH 5,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Bodenmais
9,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Böbrach 10,8 °dH mittel
Langdorf 9,1 °dH mittel
Drachselsried 10,5 °dH mittel
Teisnach 12,6 °dH mittel
Bayerisch Eisenstein 8,4 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Bodenmais

Die Wasserversorgung in Bodenmais wird vom Wasserwerk der Gemeinde Bodenmais getragen. Das Trinkwasser stammt aus dem Quellgebiet am Silberberg und aus den Fassungen im Bereich des Großen Arbers, wo mehrere Bergquellen in den Granit- und Gneiszügen des Bayerischen Waldes gefasst werden. Diese hoch gelegenen Einzugsgebiete liefern Wasser, das nur wenig Kalk aus dem Gestein löst. Darum liegt Bodenmais mit 9,6 °dH im mittleren Bereich, obwohl der Ort mitten in einem uralten Mittelgebirge sitzt. Der entscheidende Grund ist die Geologie: Rund um Bodenmais dominieren verwitterte Granite, Gneise und saure Böden. Sie geben deutlich weniger Calcium und Magnesium ab als die Kalk- und Muschelkalklandschaften weiter westlich in Bayern. Auch die Bäche der Umgebung, etwa die Regenzuflüsse aus den Bergtälern, transportieren vor allem das nährstoffarme, weiche Wasser aus den Höhenlagen. Die Lage am Fuß des Silberbergs und am Rand des Arbermassivs prägt damit direkt die Wasserqualität im Netz. Bodenmais unterscheidet sich damit klar von vielen Orten im Landkreis Regen und erst recht von weiten Teilen Niederbayerns. In den tieferen Lagen entlang des Regens und in Richtung Donautal wird das Trinkwasser häufiger von härterem Grundwasser mit mehr gelösten Mineralstoffen geprägt. Bodenmais bleibt dank seiner Quellgebiete in den Hochlagen spürbar leichter und frischer im Profil, ohne in den sehr weichen Bereich der reinen Hochquellorte zu rutschen. Gegenüber Nachbarorten wie Zwiesel, Drachselsried oder Arnbruck zeigt sich derselbe bayerwaldtypische Einfluss von Granit und Gneis, doch die konkrete Mischung aus Silberberg, Arber und den kleinen Bergbächen hält Bodenmais bei 9,6 °dH genau in der Mitte. Wer hier aus dem Hahn trinkt, bekommt also Wasser, das unmittelbar aus der Bodenmaiser Berglandschaft kommt und den geologischen Charakter des Bayerischen Waldes direkt mitliefert.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Wasserwerk der Gemeinde Bodenmais

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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