Wasserhärte in Dachsbach

PLZ 91462 · Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Bayern

24,8 °dH
hart
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband zur Wasserversorgung der Dachsbacher Gruppe

Website

Praktische Tipps bei 24,8 °dH

Spülmaschine

Bei 24,8 °dH in Dachsbach: Stufe 3 (hart) einstellen. Regeneriersalz regelmäßig nachfüllen, Klarspüler-Dosierung erhöhen. Entkalkung alle 1-2 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der höchsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Enthärter-Tab empfohlen, um Kalkablagerungen vorzubeugen.

Wasserkocher

Alle 1-2 Wochen entkalken. Essigwasser (1:1) oder Zitronensäure verwenden. Sichtbare Kalkablagerungen sind bei diesem Härtegrad normal.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf die höchste Stufe einstellen. Monatliche Entkalkung empfohlen. Ein Wasserfilter verbessert den Geschmack und schützt die Maschine.

Aquarium

Gut geeignet für Malawi- und Tanganjika-Cichliden, Guppys und Endler. Für Weichwasser-Arten Osmosewasser beimischen.

Zimmerpflanzen

Kalkempfindliche Pflanzen (Orchideen, Azaleen, Hortensien) mit Regenwasser gießen. Robuste Pflanzen wie Grünlilien vertragen hartes Wasser gut.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist gesundheitlich unbedenklich, der hohe Kalkgehalt kann aber den Geschmack beeinflussen. Für Säuglingsnahrung empfiehlt es sich, einen Tischfilter zu verwenden oder auf stilles Mineralwasser mit dem Hinweis „geeignet für Säuglingsnahrung“ zurückzugreifen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Bayern

Dachsbach liegt mit 24,8 °dH 7,5 °dH über dem Durchschnitt (17,3 °dH).

Dachsbach
24,8
Bayern
17,3

Vergleich mit Deutschland

Dachsbach liegt mit 24,8 °dH 10,1 °dH über dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dachsbach
24,8
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Gerhardshofen 26,6 °dH hart
Uehlfeld 23,4 °dH hart
Gutenstetten 24,7 °dH hart
Diespeck 25 °dH hart
Vestenbergsgreuth 25,8 °dH hart

Wissenswertes über das Wasser in Dachsbach

Unter Dachsbach liegt der Keuper des Steigerwaldvorlands: Tonsteine, Mergel, Sandsteine und dazwischen Kalkbänke aus der Trias. Diese Schichten sind vor Millionen Jahren in einem flachen Meer und später in wechselnden Fluss- und Auenlandschaften abgelagert worden. Heute prägen sie den Untergrund im Aischgrund. Das Wasser nimmt auf seinem Weg durch diese Gesteine Kalk und Magnesium auf. Darum erreicht Dachsbach mit 24,8 °dH einen harten Wert. Die Aisch mit ihren Nebengewässern, dazu lehmige und mergelige Böden im Umland, bremsen die schnelle Versickerung nicht völlig aus, halten das Wasser aber lange im Kontakt mit mineralischem Material. Genau dieser Weg durch kalk- und mergelreiche Schichten macht das Trinkwasser deutlich härter als in Gegenden mit granitischem oder sandigem Untergrund. Das Trinkwasser kommt im Gemeindegebiet von der Wasserversorgung des örtlichen Zweckverbands und aus tiefen Brunnen im Aischtal und seinem Einzugsgebiet. Aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wird vor allem Grundwasser gefördert, das aus den wasserführenden Schichten im Keuper stammt und nach Aufbereitung ins Netz geht. Die Versorgung liegt damit nicht an einer Talsperre, sondern an regionalen Brunnen und Quellen, die das Wasser aus den Schichten unter dem Tal holen. Entscheidend ist der lokale Untergrund: Er liefert reichlich gelöste Mineralstoffe, aber keine weichen, kristallinen Gesteine, wie sie in anderen Teilen Bayerns vorkommen. Dachsbach bleibt deshalb beim Härtebild klar auf der harten Seite. Im Vergleich zu vielen Orten im nördlichen Bayern ist Dachsbach mineralreicher, aber nicht so extrem wie manche fränkischen Keuper- und Muschelkalkstandorte mit noch höheren Härten. Gegenüber Orten mit sandigen Deckschichten oder mit Wasser aus Fichtelgebirge, Bayerischem Wald oder Alpenrand fällt der Unterschied sofort auf: Dort ist das Wasser oft spürbar weicher, weil dort weniger Kalk aus dem Untergrund gelöst wird. Im Aischgrund dagegen trifft Grundwasser auf Mergel, Kalk und sandige Lagen im Wechsel. Das macht Dachsbach typisch für den mittelfränkischen Keuperraum. Der Ort steht damit geologisch näher bei den kalkreichen Nachbarn im Landkreis als bei den weichwassergeprägten Regionen Bayerns.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband zur Wasserversorgung der Dachsbacher Gruppe

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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