Wasserhärte in Dienstweiler

PLZ 55765 · Birkenfeld, Rheinland-Pfalz

8,5 °dH
mittel
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Zweckverband Wasserversorgung Nahe-Hunsrück

Website

Praktische Tipps bei 8,5 °dH

Spülmaschine

Bei 8,5 °dH in Dienstweiler: Stufe 2 (mittel) einstellen. Normaler Verbrauch an Klarspüler und Regeneriersalz. Entkalkung alle 3-4 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der mittleren Dosierungsangabe dosieren. Bei Bedarf Enthärter-Tab hinzufügen.

Wasserkocher

Alle 3-4 Wochen entkalken. Essigwasser oder Zitronensäure verwenden.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 2-3 einstellen. Entkalkung alle 2-3 Monate empfohlen. Wasserfilter optional.

Aquarium

Guter Kompromiss für viele Arten: Guppys, Platys, Mollys und die meisten Gemeinschaftsbecken.

Zimmerpflanzen

Für die meisten Zimmerpflanzen geeignet. Kalkempfindliche Pflanzen profitieren von Regenwasser oder gefiltertem Wasser.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser kann für Säuglingsnahrung verwendet werden. Bei empfindlichen Babys kann ein Tischfilter den Kalkgehalt reduzieren. Wasser vor Gebrauch kurz laufen lassen.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Rheinland-Pfalz

Dienstweiler liegt mit 8,5 °dH 4,8 °dH unter dem Durchschnitt (13,3 °dH).

Dienstweiler
8,5
Rheinland-Pfalz
13,3

Vergleich mit Deutschland

Dienstweiler liegt mit 8,5 °dH 6,2 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dienstweiler
8,5
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Birkenfeld 10,1 °dH mittel
Hoppstädten-Weiersbach 9,5 °dH mittel
Schmißberg 9,8 °dH mittel
Rimsberg 9,8 °dH mittel
Nohen 9,8 °dH mittel

Wissenswertes über das Wasser in Dienstweiler

Unter Dienstweiler liegt der rote und graue Sandstein des Naheberglands, dazu verwitterte Schiefer- und Quarzitlagen aus dem Hunsrückrand. Diese Schichten sind kein Kalkboden, sondern ein altes Festgestein, das in langen Erdzeitaltern abgelagert, gefaltet und später von Bächen zerschnitten wurde. Der nahe Einzugsraum der oberen Nahe bringt nur wenig kalkreiches Gestein ins Wasser. Deshalb bleibt das Trinkwasser hier bei 8,5 °dH im mittleren Bereich: nicht weich wie in reinem Sandsteinland, aber auch nicht hart wie in Gegenden mit viel Muschelkalk oder Keuper. Regen sickert durch die dünnen Böden, nimmt unterwegs nur mäßig Mineralien auf und wird in Quellen und Brunnen der Region gefasst. Die Landschaft um Dienstweiler wirkt dabei wie ein Filter aus Schiefer, Sandstein und humusarmen Hängen, nicht wie ein Kalkspeicher. Dienstweiler bezieht sein Trinkwasser aus dem Netz des Zweckverbands Wasserversorgung Nahe-Hunsrück, der die Hochlagen und Orte im Landkreis Birkenfeld mit Wasser aus regionalen Gewinnungsanlagen versorgt. Maßgeblich sind Quellfassungen und Brunnen im Nahe-Hunsrück-Raum, gespeist von Niederschlägen auf den Höhen zwischen Hunsrück und Nahetal; je nach Betriebsführung wird das Wasser über Speicher und Leitungsverbund an die Ortsteile weitergegeben. Genau diese Herkunft hält den Härtewert im mittleren Bereich, weil das Wasser nicht durch mächtige Kalkschichten läuft, sondern aus silikatischem Grundgebirge stammt. Im Vergleich zu Orten im Oberrheingraben oder in Kalkgebieten der Pfalz ist Dienstweiler damit deutlich weniger hart. Gegenüber manchen Nachbarorten im Birkenfelder Land fällt vor allem der stabile, eher neutrale Charakter auf, der zu den umliegenden Schiefer- und Sandsteinzügen passt. Rheinland-Pfalz insgesamt zeigt ein starkes Gefälle zwischen sehr weichem Hunsrückwasser und deutlich härteren Werten in kalkreicheren Landesteilen; Dienstweiler liegt klar auf der weicheren Seite des Landes, bleibt mit 8,5 °dH aber nicht im Extrembereich.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Zweckverband Wasserversorgung Nahe-Hunsrück

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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