Wasserhärte in Dornum

PLZ 26553 · Aurich, Niedersachsen

6,6 °dH
weich
0 30 °dH
Weich
< 8,4 °dH
Mittel
8,4 – 14
Hart
> 14 °dH

Einteilung nach Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG)

Hinweis: Dieser Wert ist ein Schätzwert basierend auf regionalen Daten. Der tatsächliche Wert kann abweichen. Fragen Sie Ihren Wasserversorger nach dem exakten Wert.
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Wasserversorger

Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Website

Praktische Tipps bei 6,6 °dH

Spülmaschine

Bei 6,6 °dH in Dornum reicht Stufe 1 (weich). Weniger Klarspüler und Regeneriersalz nötig. Entkalkung alle 6 Monate.

Waschmaschine

Waschmittel nach der niedrigsten Dosierungsangabe auf der Packung dosieren. Kein Enthärter nötig.

Wasserkocher

Entkalkung alle 2-3 Monate ausreichend. Wenig Kalkablagerung zu erwarten.

Kaffeemaschine

Wasserhärte auf Stufe 1 einstellen. Entkalkung nach Herstellerangabe, ca. alle 3-6 Monate.

Aquarium

Ideal für Weichwasser-Fische wie Neons, Diskus und die meisten Salmler. Für Malawi-Cichliden zu weich.

Zimmerpflanzen

Weiches Wasser vertragen die meisten Pflanzen gut, besonders Orchideen, Azaleen und Farne. Leitungswasser direkt verwenden.

Baby & Säuglingsnahrung

Das Leitungswasser ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung grundsätzlich geeignet. Lassen Sie das Wasser vor der Verwendung kurz ablaufen, bis es kühl aus der Leitung kommt. Ein Wasserfilter ist bei dieser Härte nicht nötig.

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Einordnung im Vergleich

Vergleich mit Niedersachsen

Dornum liegt mit 6,6 °dH 6,4 °dH unter dem Durchschnitt (13 °dH).

Dornum
6,6
Niedersachsen
13

Vergleich mit Deutschland

Dornum liegt mit 6,6 °dH 8,1 °dH unter dem bundesweiten Durchschnitt (14,7 °dH).

Dornum
6,6
Deutschland
14,7

Wasserhärte in der Umgebung

Ort Wasserhärte Bereich
Utarp 6,8 °dH weich
Nenndorf 6,8 °dH weich
Schweindorf 6,8 °dH weich
Westerholt 6,8 °dH weich
Großheide 6,6 °dH weich

Wissenswertes über das Wasser in Dornum

6,6 °dH in Dornum ist weich, und dieser niedrige Wert passt zu einem Küstenraum, der wenig mit kalkreichen Mittelgebirgen zu tun hat. Zwischen Nordsee, Wattenmeer und den Marschflächen des nördlichen Landkreises Aurich lagern vor allem junge, sandige und schluffige Sedimente. Sie sind arm an Carbonat und geben nur wenig Calcium und Magnesium an das Grundwasser ab. Auch die Entwässerungsgräben, kleinen Sieltiefs und die flache Landschaft rund um Dornum bringen kaum mineralische Härte ins Wasser. Anders als in Gegenden mit Kreide, Muschelkalk oder tiefen Gesteinsschichten fehlen hier harte Wasserleiter fast völlig. Deshalb bleibt das Trinkwasser klar weich und geologisch eher küstennah geprägt als kalkreich. Das Wasser kommt aus dem Netz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands, kurz OOWV. Für Dornum wird es aus den ostfriesischen Wassergewinnungsgebieten über zentrale Grundwasserbrunnen gefördert, aufbereitet und in das Versorgungsnetz eingespeist; eine lokale Talsperre spielt hier keine Rolle. Typisch für die Region sind tiefe Brunnen in sandigen Grundwasserleitern, aus denen der Verband Rohwasser gewinnt und anschließend über Aufbereitung und Druckerhöhung verteilt. Dornum hängt damit an einem großräumigen Verbund, der mehrere Orte an der Küste und im Binnenland versorgt. Die Herkunft ist also kein kleines Einzelbrunnen-System am Ort, sondern ein regional organisiertes Grundwassernetz aus dem ostfriesischen Tiefland. Der Vergleich mit den Nachbarn zeigt den Charakter dieser Ecke sehr deutlich. Auch entlang der Küste von Norden bis Esens und in vielen Orten des Landkreises Aurich liegen die Werte meist im weichen bis mittleren Bereich, weil die Böden dort ähnlich jung und kalkarm sind. Deutlich härter wird Trinkwasser oft erst weiter südlich in Niedersachsen, wo ältere Gesteine, Löss oder Kalkschichten das Grundwasser stärker mineralisieren. Dornum steht damit auf der weichen Seite des Landes. Der Ort profitiert von seiner Lage zwischen Meer, Marsch und Geest: wenig Kalk im Untergrund, viel Sand im Aquifer, stabile Grundwasserförderung aus dem OOWV-Netz und ein Härtewert, der den nordseeküstennahen Untergrund direkt widerspiegelt.

Häufige Fragen

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Stand: 13.04.2026 · Quelle: Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV)

Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindliche Werte erhalten Sie von Ihrem Wasserversorger.

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